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Jean-François Lyotard

Frankreich · Akademiker · Lebte 1924 bis 1998 · im Alter von 73

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Jean-François Lyotard (* 10. August 1924 in Versailles; † 21. April 1998 in Paris) war ein französischer Philosoph und Literaturtheoretiker. Bekanntheit erlangte er vor allem als Theoretiker der Postmoderne.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1998Gestorben21. April 19981977“Knowledge is and will be produced in order to be sold, it is and will be consumed in order to be valorized in a new production...”Eigene Wortep.4

“I define postmodern as incredulity towards metanarratives.”Eigene Wortep. xxiv

“Knowledge is and will be produced in order to be sold, it is and will be consumed in order to be valorized in a new product.”Eigene Wortep.4

“It is generally accepted that nature is an indifferent, not deceptive opponent, and it is upon this basis that the distinction is made between the natural and the human sciences.”Eigene Wortep.57

“Our working hypothesis is that the status of knowledge is altered as societies enter what is known as the postindustrial age and cultures enter the postmodern age.”Eigene Wortep.3

“Legitimation is the process by which a legislator is authorized to promulgate such a law as a norm.”Eigene Wortep.8

1924Geboren10. August 1924

Fotos 5

In ihren eigenen Worten 10

,
Jean-François Lyotard
,
10 Aussagen, neueste zuerst
  1. Knowledge is and will be produced in order to be sold, it is and will be consumed in order to be valorized in a new production...

    1977, p.4, Eigene Worte

  2. Science has always been in conflict with narratives. Judged by the yardstick of science, the majority of them prove to be fables.

    1977, xxii, Eigene Worte

  3. I define postmodern as incredulity towards metanarratives.

    1977, p. xxiv, Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Im Umfeld

Kind: Corinne Enaudeau

Zur Person

Jean-François Lyotard (* 10. August 1924 in Versailles; † 21. April 1998 in Paris) war ein französischer Philosoph und Literaturtheoretiker. Bekanntheit erlangte er vor allem als Theoretiker der Postmoderne. Lyotards Schriften lassen sich grob in drei Phasen einteilen: frühe phänomenologische, politische und Schriften, die auch den Strukturalismus kritisieren. Es folgte eine Auseinandersetzung mit libidinösen Fragen. In seinem Spätwerk wandte sich Lyotard dann dem Postmodernismus und dem Problem des Anderen zu. Trotz der Vielzahl der von ihm behandelten Themen lassen sich einige Grundpositionen Lyotards ausmachen. So geht er nicht von einer Allmacht der Vernunft aus, sondern widmete sich auch den nicht-rationalen, triebhaften Strukturen des menschlichen Wissens und Verhaltens. Er wies den Humanismus in seiner klassischen Form zurück sowie das menschliche Subjekt als Träger des Wissens und der Erkenntnis. Ein Gesellschaftsverständnis im Sinne eines ewigen Fortschritts hielt Lyotard aufgrund des technologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandels des späten 20. Jahrhunderts für überholt. Seine philosophischen Ansichten hatten für ihn auch auf dem Gebiet der Politik weitreichende Folgen. Wenn sich denn die reale Welt niemals mittels der Vernunft in ihrer Gänze repräsentieren lässt, dann erscheint eine Politik als überholt, die ihre Entscheidungen auf Grund der Annahme trifft, sie habe den Überblick über „die Realität“.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1924 bis 1998 · im Alter von 73

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