Jenő Brandi

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Lebte 1913–1980, im Alter von 67
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  • Epoche
    1913–1980
    Alter 67
Zusammenfassung
Aktualisiert 20.08.2026

Jenő Brandi (* 23. Mai 1913 in Budapest; † 4. Dezember 1980 ebenda) war ein ungarischer Wasserballspieler. Jenő Brandi begann während seiner Schulzeit mit dem Schwimmsport und trat zunächst in der Mannschaft seiner Schule an. Später wurde er als Spieler des MTK Budapest im Wasserball Jugendmeister. Bis 1938 spielte er für den MTK, wechselte nach der Auflösung der Mannschaft jedoch zu Budapest SE, mit dem er 1940 die ungarische Meisterschaft gewann. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte er für Vasas SC und errang mit dem Verein zwei weitere ungarische Meistertitel (1947 und 1949). Zwischen 1934 und 1948 kam er insgesamt 61-mal in der ungarischen Nationalmannschaft zum Einsatz. Auf internationaler Ebene gewann er dreimal die Titel bei den College World Games (1933, 1935 und 1937). Brandi nahm erstmals an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin teil, wo er an drei der Gruppenspiele teilnahm und in denen er vier Tore warf. Ungarn qualifizierte sich für die Finalrunde, in denen Brandi in beiden Spielen eingesetzt wurde. Nach einem 5:0-Sieg gegen Frankreich, reichte ein 2:2-Unentschieden gegen Deutschland, damit er mit seinen Mannschaftskollegen György Bródy, Kálmán Hazai, Olivér Halassy, Márton Homonnay, Mihály Bozsi, János Németh, István Molnár, György Kutasi, Sándor Tarics und Miklós Sárkány die Goldmedaille gewinnen konnte. Zudem errang er 1934 und 1938 die Europameisterschaft. 1947 folgte ein weiterer Europameistertitel, und 1948 gewann er die olympische Silbermedaille. 1949 beendete er seine aktive Laufbahn. Anschließend war er Gründungsmitglied der Wasserballabteilung von Budapesti Honvéd SE. Darüber hinaus war er als internationaler Schiedsrichter tätig. Von 1964 bis 1972 gehörte er dem Vorstand des Ungarischen Schwimmverbandes (MÚSZ) an, war Mitglied des Technischen Komitees des Weltschwimmverbandes FINA sowie internationaler Wettkampfrichter. Zwischen 1977 und 1979 trainierte er Híradástechnika SE; 1978 gewann die Mannschaft die Gruppe B der zweiten ungarischen Liga und 1979 die Gruppe A. 1980 war er Trainer des Teams Budapesti Volán SC in der höchsten ungarischen Spielklasse (OB I). Bereits 1968 veröffentlichte er sein Fachbuch Water Polo.

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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
40,6
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Score-Bestandteile
Momentum0,7
Historisch12,7
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Vollständigkeit40,0
Globaler Rang
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Belege

Quellen