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Jimmy Carter

Vereinigte Staaten · Politiker · Lebte 1924 bis 2024 · im Alter von 100

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James Earl „Jimmy“ Carter Jr. (* 1. Oktober 1924 in Plains, Georgia; † 29. Dezember 2024 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Friedensnobelpreisträger. Von 1977 bis 1981 amtierte er als 39. Präsident der Vereinigten Staaten.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2024Gestorben29. Dezember 20242018Grammy Award for Best Audio Book, Narration & Storytelling RecordingAuszeichnung2012Honorary doctor at the Nanjing UniversityAuszeichnung2011Grand Cross of the Order of the CrownAuszeichnung2009American Peace AwardAuszeichnung2002Nobel Peace PrizeAuszeichnung1999Presidential Medal of FreedomAuszeichnung1998United Nations Prize in the Field of Human RightsAuszeichnung1995Four Freedoms Award - Freedom MedalAuszeichnung1994Audubon MedalAuszeichnungFélix Houphouët-Boigny Peace PrizeAuszeichnung1990Philadelphia Liberty MedalAuszeichnung1987Albert Schweitzer Prize for HumanitarianismAuszeichnung1981Ansel Adams AwardAuszeichnung1977Ernannt: President of the United StatesAmt20. Januar 1977 bis 20. Januar 1981“The destruction was mutual. We went to Vietnam without any desire to capture territory or impose American will on other people.”Eigene Worte25. März 1977Statement quoted in the Los Angeles Times (25 March 1977)

1976Ernannt: President-elect of the United StatesAmt2. November 1976 bis 20. Januar 1977“We should live our lives as though Christ were coming this afternoon.”Eigene Worte11. April 1976Addressing a Bible class in Plains, Georgia (March 1976), as quoted in Boston Sunday Herald Advertiser (11 April 1976)

“My name is Jimmy Carter, and I’m running for President.”Eigene Worte15. Juli 1976First Presidential Nomination Acceptance Speech (15 July 1976)

“There is a new mood in America. We have been shaken by a tragic war abroad and by scandals and broken promises at home.”Eigene Worte15. Juli 1976First Presidential Nomination Acceptance Speech (15 July 1976)

“Sometimes we try to justify this unsavory business on the cynical ground that by rationing out the means of violence we can somehow control the world’s violence.”Eigene Worte23. Juni 1976"A Community of the Free" address at The Foreign Policy Association NY, NY (23 June 1976); this is often paraphrased: We cannot be both the

Financial Times Person of the YearAuszeichnung1971Ernannt: Governor of GeorgiaAmt12. Januar 1971 bis 14. Januar 1975“At the end of a long campaign, I believe I know the people of our state as well as anyone.”Eigene Worte12. Januar 1971Gubernatorial Inaugural Address (12 January 1971)

1963Ernannt: Member of the Georgia State SenateAmt14. Februar 1963 bis 9. Januar 19671924Geboren1. Oktober 1924

Fotos 12

In ihren eigenen Worten 10

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Jimmy Carter
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10 Aussagen, neueste zuerst
  1. A strong nation, like a strong person, can afford to be gentle, firm, thoughtful, and restrained. It can afford to extend a helping hand to others.

    1977, Carter, J. (1977). A government as good as its people. New York: Simon and Schuster., Eigene Worte

  2. The destruction was mutual. We went to Vietnam without any desire to capture territory or impose American will on other people.

    25. März 1977, Statement quoted in the Los Angeles Times (25 March 1977), Eigene Worte

  3. We should live our lives as though Christ were coming this afternoon.

    11. Apr. 1976, Addressing a Bible class in Plains, Georgia (March 1976), as quoted in Boston Sunday Herald Advertiser (11 April 1976), Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

Grammy Award for Best Audio Book, Narration & Storytelling Recording2018
Grammy Award for Best Audio Book, Narration & Storytelling Recording2015
Honorary doctor at the Nanjing University2012
Grand Cross of the Order of the Crown2011
Catalonia International Prize2010
American Peace Award2009
Grammy Award for Best Audio Book, Narration & Storytelling Recording2006
Nobel Peace Prize2002
Presidential Medal of Freedom1999
Delta Prize for Global Understanding1999
United Nations Prize in the Field of Human Rights1998
Hoover Medal1998
Four Freedoms Award - Freedom Medal1995
Félix Houphouët-Boigny Peace Prize1994
J. William Fulbright Prize1994
Audubon Medal1994
American Library Association Honorary Membership1994
Philadelphia Liberty Medal1990
Albert Schweitzer Prize for Humanitarianism1987
Honorary Doctorate of Haifa University1987
Ansel Adams Award1981
International Mediation medal1979
Financial Times Person of the Year1976
Indira Gandhi Peace Prize
Ellis Island Medal of Honor
National Defense Service Medal
American Campaign Medal
World War II Victory Medal
Order of the Nile
Order of Vasco Núñez de Balboa
Order of Manuel Amador Guerrero
Order of the Liberator General San Martín
Honorary Doctorate from the University of Alberta
China Service Medal
Order of the Crown
Hungarian Order of Merit
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Zur Person

James Earl „Jimmy“ Carter Jr. (* 1. Oktober 1924 in Plains, Georgia; † 29. Dezember 2024 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Friedensnobelpreisträger. Von 1977 bis 1981 amtierte er als 39. Präsident der Vereinigten Staaten. Carter wuchs im ländlich geprägten Südwesten Georgias in der Ära der „Rassentrennung“ auf einer Erdnussfarm auf und diente danach als Offizier in der United States Navy. Nach dem Tod des Vaters schied er 1953 aus dem Militärdienst aus und übernahm den Familienbetrieb. Nach knapp zehn Jahren als Farmer stieg er in die Politik ein und wurde für die Demokraten in den Senat von Georgia gewählt. Nach einer in den Primaries gescheiterten Kandidatur für die Gouverneurswahl 1966 hatte er ein religiöses Erweckungserlebnis, das ihn in seinem baptistischen Glauben bestärkte. Vier Jahre später wurde er zum Gouverneur Georgias gewählt und blieb bis 1975 in diesem Amt. Trotz eines rechtsgerichteten, am Segregationisten George Wallace orientierten Wahlkampfes um dieses Amt verfolgte er als Gouverneur eine progressive Agenda und verkündete in seiner Antrittsrede das Ende der „Rassentrennung“. Carter profilierte sich in dieser Zeit als einer der führenden Vertreter einer Modernisierung der Südstaaten (New South). Bei der Präsidentschaftswahl 1976 bezwang er in einer Anti-Establishment-Kampagne Gerald Ford, der noch durch die Watergate-Affäre belastet war. Während seiner Präsidentschaft vermittelte Carter das erste Camp-David-Abkommen, das zum Friedensschluss zwischen Ägypten und Israel führte, und schloss mit Panama die Torrijos-Carter-Verträge zur Übergabe des Panamakanals. Zudem handelte er den SALT-II-Vertrag zur Rüstungsbegrenzung mit der Sowjetunion aus und ließ erstmals diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen, wie sie unter Richard Nixon ausgehandelt worden waren. Das letzte Jahr seiner Präsidentschaft stand außenpolitisch unter dem Zeichen der Geiselnahme von Teheran und der sowjetischen Intervention in Afghanistan. Innenpolitisch engagierte er sich vor allem in der Energie-, Bildungs- und Umweltpolitik, schaffte es jedoch nicht, die USA aus ihrer Wirtschaftskrise zu führen. Dies und die Geiselnahme US-amerikanischer Diplomaten im Iran sowie der gescheiterte Befreiungsversuch hatten zur Folge, dass er nach einer Amtsperiode nicht wiedergewählt und vom Republikaner Ronald Reagan abgelöst wurde. Nach seiner Amtszeit engagierte er sich mit seinem Carter Center vor allem für Menschenrechte, die internationale Vermittlung und Wahlbeobachtung. Dafür sprach ihm das Nobelkomitee 2002 den Friedensnobelpreis zu; daneben betätigte sich Carter als Autor von mehr als 30 Büchern.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Politiker
Art
Politiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1924 bis 2024 · im Alter von 100

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