Jo de Roo

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Geboren 1937 · Alter 89
SportlerSportler

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  • Wikipedia
    14 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Alter
    89
    Geboren 1937
  • Auszeichnungen
    1
    recognised work
Zusammenfassung
Aktualisiert 10.06.2026

Johan „Jo“ de Roo (* 5. Juli 1937 in Schore, heute zu Kapelle) ist ein ehemaliger niederländischer Radrennfahrer. Neben dem Radsport war er auch ein erfolgreicher Eisschnellläufer, der als Jugendlicher mehrere Titel über 500 Meter und 1500 Meter erringen konnte. Das Eislaufen blieb für ihn eine Ergänzung zum Radsport. Jo de Roo war Profi von 1958 bis 1968. Er gewann in dieser Zeit je zwei Mal die Klassiker Flandern-Rundfahrt, Paris–Tours und die Lombardei-Rundfahrt (1962 und 1963) sowie drei Etappen der Tour de France und eine der Vuelta a España. Insgesamt holte er 46 Siege. 1957 hatte de Roo seine ersten Erfolge als Amateur, im Jahr darauf wurde er Profi und fuhr fünf Jahre lang im selben Team wie Jacques Anquetil. 1959 gewann er gemeinsam mit Jean Palmans das Sechstagerennen von Antwerpen, 1960 den Giro di Sardegna. 1961 siegte er auf der Isle of Man in der Manx Trophy. 1962 war sein erfolgreichstes Jahr, in dem er Paris–Tours, den Giro di Lombardia sowie Bordeaux–Paris gewann. Nach dem Rennen Paris–Tours wurde ihm das Gelbe Band („Ruban Jaune“) überreicht, da er die bisher bei Klassikern erzielte höchste Durchschnittsgeschwindigkeit überboten hatte. Bei der Lombardei-Rundfahrt besiegte er den Italiener Livio Trapè, den er einholte, nachdem dieser durch das Anschieben italienischer Zuschauer an der Murro di Sormano einen Vorsprung hatte. Im selben Jahr erhielt er auch die holländische Gerrit-Schulte-Trophäe als bester niederländischer Straßenfahrer und gewann am Ende der Saison die Gesamtwertung des Super Prestige Pernod für den besten Fahrer der Saison bei den wichtigsten Radrennen der Saison. 1963 wiederholte de Roo seine Erfolge bei den Herbstklassikern Paris–Tours und dem Giro di Lombardia. 1964 und 1965 wurde er niederländischer Straßenmeister und gewann 1965 die Ronde van Vlaanderen sowie den Omloop Het Volk. In seinen letzten beiden aktiven Jahren fuhr er im selben Team (Willem II-Gazelle) wie Peter Post und Rik Van Looy. 1968 trat er zurück. Nach dem Ende seiner aktiven Radsportlaufbahn eröffnete de Roo drei Geschäfte für Luxus-Haushaltswaren in Goes und Vlissingen, ging jedoch insolvent. Darüber zerbrach seine Familie. 2015 wurde das Buch Jo de Roo, wielerheld (Autor: René van den Berge) veröffentlicht. Anlässlich der Buchpräsentation sagte der inzwischen 77-Jährige in einem Interview: „Ich war kein Topfahrer [...] schlimmer noch, manchmal war ich richtig schlecht.“ Im selben Jahr wurde in Goes im Beisein von 300 Radsportlern und von Jo de Roo selbst, der aus dem nahegelegenen Schore stammt und heute in Biezelinge lebt, eine 114 Kilometer langer Radfernweg speziell für Radrennfahrer eröffnet, die den Namen Jo de Roo-fietsroute trägt und von Goes nach ’s-Heer Hendrikskinderen führt. De Roo selbst trainiert jede Woche noch mehrmals auf dem Rad.

Weitere Details

Teams

Low confidence
  • Willem II-Gazelle
    1967–1968
  • Saint-Raphaël-Gitane-Dunlop
    1962–1964
  • Helyett-Hutchinson
    1960–1961
19601968
Weitere Details

Auszeichnungen

Low confidence
  • Dutch cyclist of the year
Hier zu finden

Plattformen

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
44,6
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch12,0
Quellenzuverlässigkeit60,0
Vollständigkeit60,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen

  • Jo de Roo
    wikipedia · sv.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit
  • جو دي رو
    wikipedia · ar.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit
  • جو دى رو
    wikipedia · arz.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit