Joe Arridy
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Joe Arridy – nach manchen Quellen fälschlicherweise Joseph Arridy – (* 29. April 1915 in Pueblo, Colorado; † 6. Januar 1939 in Cañon City, Colorado) war ein unschuldig zum Tode verurteilter und anschließend hingerichteter US-amerikanischer vermeintlicher Sexualstraftäter. Er soll 1936 die 15-jährige Dorothy Drain vergewaltigt und ermordet haben. Arridy wurde von der Polizei aufgrund seiner geistigen Behinderung zu einem falschen Geständnis manipuliert und war zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung gerade 23 Jahre alt. Schon früh waren viele Menschen von Arridys Unschuld überzeugt. Es bildete sich eine Gruppe mit den Namen Friends of Joe Arridy. Diese veranlasste 2007 die Errichtung eines Grabsteins auf seinem Grab. Sie erreichten ebenso eine Wiederaufrollung des Falls unter dem District Attorney David A. Martinez aus Denver, um eine staatliche Entschuldigung für die fälschliche Hinrichtung zu erwirken. Ein anderer Mann, Frank Aguilar, wurde zwei Jahre vor Arridys Hinrichtung für dieselbe Tat verurteilt und hingerichtet. 2011 wurde Arridy von Bill Ritter, dem damaligen Gouverneur von Colorado, posthum freigesprochen, und es wurde 72 Jahre nach seinem Tod eine bedingungslose Entschuldigung ausgesprochen. Ritter, der selbst einst District Attorney in Denver war, stellte dabei vor allem eine nachweisbare Schuld Arridys in Frage und bezog sich auf dessen falsches Geständnis. Dies war das erste Mal in der Geschichte von Colorado, dass ein Gouverneur nachträglich hinsichtlich einer fälschlichen Hinrichtung um Entschuldigung bat.
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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.
Quellen
- Joe ArridyGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · vi.wikipedia.org
- جو أريديGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · ar.wikipedia.org
- Co ErridiGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · az.wikipedia.org