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Joel Henry Hildebrand

Vereinigte Staaten · Wissenschaftler · Lebte 1881 bis 1983 · im Alter von 101

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Joel Henry Hildebrand (* 16. November 1881 in Camden (New Jersey); † 30. April 1983 in Kensington (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Chemiker.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1983Gestorben30. April 19831981Joel Henry Hildebrand AwardAuszeichnung1962Priestley MedalAuszeichnungWilliam Procter Prize for Scientific AchievementAuszeichnung1961James Flack Norris Award for Outstanding Achievement in the Teaching of ChemistryAuszeichnung1953Willard Gibbs AwardAuszeichnung1952George C. Pimentel Award in Chemical EducationAuszeichnung1949Remsen AwardAuszeichnung1944Guthrie LectureAuszeichnung1939William H. Nichols MedalAuszeichnung1881Geboren16. November 1881

Auszeichnungen

Joel Henry Hildebrand Award1981
William Procter Prize for Scientific Achievement1962
Priestley Medal1962
James Flack Norris Award for Outstanding Achievement in the Teaching of Chemistry1961
Willard Gibbs Award1953
George C. Pimentel Award in Chemical Education1952
Remsen Award1949
Guthrie Lecture1944
William H. Nichols Medal1939

Zur Person

Joel Henry Hildebrand (* 16. November 1881 in Camden (New Jersey); † 30. April 1983 in Kensington (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Chemiker. Hildebrand interessierte sich schon auf dem College für Chemie und studierte ab 1899 Chemie und Physik an der University of Pennsylvania mit dem Bachelorabschluss 1903 und der Promotion 1906 in Chemie bei Edgar Fahs Smith mit der Arbeit The determination of anions in the electrolyte way. Er studierte an der Humboldt-Universität Berlin unter anderem bei Jacobus Henricus van ’t Hoff und Walther Nernst und lehrte danach an der University of Pennsylvania. 1913 wurde er von Gilbert Newton Lewis an die University of California, Berkeley, eingeladen, wo er Instructor, 1918 Associate Professor und 1919 Professor wurde. 1949 bis 1951 war er Dekan der Fakultät für Chemie. 1952 ging er offiziell in den Ruhestand, lehrte aber weiter an der Universität bis kurz vor seinem Tod. Eine Halle in Berkeley ist nach ihm benannt. Er galt als führender Fachmann für die physikalische Chemie von Lösungen, speziell nicht-elektrolytischer Lösungen. Hildebrand führte den Begriff regulärer Lösungen ein. Er galt auch als bedeutender Lehrer der Chemie in Berkeley. Mitte der 1920er Jahre entdeckte er den Vorteil von Helium-Sauerstoff-Gemischen beim Tauchen zur Vermeidung der Taucherkrankheit. 1953 erhielt er die Willard Gibbs Medal, 1962 die Priestley-Medaille und 1939 die Nichols Medal. Der Joel Henry Hildebrand Award der American Chemical Society wird ihm zu Ehren vergeben für Leistungen in der Chemie von Flüssigkeiten. Erster Preisträger war Hildebrand selbst 1981. Er war seit 1929 Mitglied der National Academy of Sciences und seit 1951 der American Philosophical Society. Für das Jahr 1955 wurde er zum Präsidenten der American Chemical Society gewählt. 1946 wurde er Ehrenmitglied (Honorary Fellow) der Royal Society of Edinburgh. Er war 1937 bis 1940 Präsident des Sierra Club. Mit seiner Tochter Louise schrieb er das Buch Camp Catering.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1881 bis 1983 · im Alter von 101

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