Johann Sebastian Bach
Deutschland · Musiker · Lebte 1685 bis 1750 · im Alter von 65
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Stimmt etwas nicht?Johann Sebastian Bach (* 21. Märzjul. / 31. März 1685greg. in Eisenach, Sachsen-Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig, Kurfürstentum Sachsen) war ein deutscher Komponist, Organist, Cembalist und Violinist des Barock.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Diese Familie korrigierenZur Person
Johann Sebastian Bach (* 21. Märzjul. / 31. März 1685greg. in Eisenach, Sachsen-Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig, Kurfürstentum Sachsen) war ein deutscher Komponist, Organist, Cembalist und Violinist des Barock. Er war der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach und in seiner Hauptschaffensperiode Thomaskantor und Musikdirektor in Leipzig. Vielen Berufsmusikern, aber auch bis hinein in die Populärkultur, gilt Bach als der Inbegriff eines tiefgründigen und genialen Komponisten. Seine Werke beeinflussten spätere Komponistengenerationen und inspirieren bis heute musikschaffende Künstler zu zahllosen Bearbeitungen; zu den bekanntesten gehören die Toccata und Fuge in d-Moll, Das Wohltemperierte Klavier, die Brandenburgischen Konzerte, viele Kirchenkantaten, die Johannes-Passion, die Matthäus-Passion, das Weihnachtsoratorium, die h-Moll-Messe und Die Kunst der Fuge. Im Gegensatz zur Ökonomie der Mittel im Schaffen seiner Zeitgenossen ist Bachs Musik durch selbstständige Führung aller Stimmen auch in vokal und instrumental gemischten Partien und Überlagerung verschiedener Strukturen charakterisiert. Vokale und instrumentale Melodik werden angenähert, Harmonik und Kontrapunkt, die zuvor widersprüchliche Anforderungen an die Komponisten stellten, konnte er in ein spannungsreiches Gleichgewicht bringen. Hervorgehoben werden zudem Originalität und geistiger Anspruch von Bachs Werken. Die intensive Verarbeitung überforderte seine Zeitgenossen, in der Verbindung von Verdichtung und Ausdruck wurde sie aber Ausgangspunkt für spätere musikgeschichtliche Entwicklungen. Vom zeitgenössischen Publikum wurde Bach als virtuoser Musiker und Improvisator sowie als Orgelsachverständiger hoch geschätzt. Als Komponist rangierte er jedoch im Ansehen der damaligen Musikwelt hinter anderen Komponisten wie Händel, Telemann und selbst Graupner. Wie bei vielen Barockkomponisten erschienen nur wenige von Bachs Kompositionen zu seinen Lebzeiten im Druck. Zu einem Großteil geriet seine Musik nach seinem Tod jahrzehntelang weitgehend in Vergessenheit, da es damals unüblich war, Werke aus der Vergangenheit weiter öffentlich aufzuführen. Bachs Kompositionen für einzelne Soloinstrumente waren Kennern jedoch weiterhin bekannt und wurden als Hausmusik gespielt. Einzelne seiner Schüler und deren Schüler wiederum führten die Tradition der Bach-Werke fort. Auch die Komponisten der Wiener Klassik setzten sich mit Teilen seines Œuvres auseinander. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurden verschiedene Vokalwerke Bachs durch die Sing-Akademie zu Berlin wieder aufgeführt. Mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahre 1829 begann die Bach-Renaissance. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gehören Bachs Werke in der ganzen Welt zum festen Repertoire der klassischen Musik. Johann Sebastian Bach hatte insgesamt 20 Kinder - neun Töchter und elf Söhne -, sieben aus seiner ersten und 13 aus der zweiten Ehe, von denen allerdings die meisten schon im Kindesalter starben. Vier seiner Söhne, die sogenannten Bachsöhne, wurden ebenfalls bedeutende Musiker und Komponisten.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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