JI
QuellenbasiertAufsteigend

John Imbrie

  • Fame38,8
  • Momentum6,3
  • Wikipedia104
Lebte 1925–2016, im Alter von 91United States
  • Wikipedia
    6 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1925–2016
    Alter 91
  • Auszeichnungen
    9
    recognised works
Zusammenfassung
Aktualisiert 18.07.2026

John Imbrie (* 4. Juli 1925 in Penn Yan, New York; † 13. Mai 2016 in Riverside, Rhode Island) war ein US-amerikanischer Geologe und Paläoklimatologe. Er gilt als einer der Begründer der Paläozeanographie und ist bekannt dafür, dass er Nachweise für astronomische Ursachen der Entstehung der Eiszeiten fand. Imbrie wuchs im Staat New York auf und studierte am Coe College in Cedar Rapids und an der Princeton University (Bachelor 1948). Er machte 1949 seinen Master-Abschluss in Geologie an der Yale University und wurde dort 1951 promoviert. Danach war er an der Woods Hole Oceanographic Institution und ab 1952 Assistant Professor an der Columbia University, wo er radioaktive Datierungstechniken am Lamont Doherty Geological Observatory studierte. Er war schließlich Professor und Vorstand der Geologischen Fakultät an der Columbia University und seit 1967 Professor an der Brown University, zuletzt als Henry L. Doherty Professor of Oceanography. 1981 wurde er MacArthur Fellow. 1986 erhielt er die Maurice-Ewing-Medaille der American Geophysical Union und 1991 die William Twenhofel Medaille der Society for Sedimentary Geology. 1994 erhielt er die Wilbur Cross Medal. Er war Mitglied der National Academy of Sciences (1978), der American Geological Society, der American Academy of Arts and Sciences (1981), der American Philosophical Society und der American Meteorological Society. 1990 erhielt er die Leopold-von-Buch-Plakette. Während seiner Beteiligung (ab Ende der 1960er) Jahre am CLIMAP-Projekt fand er in Ozeansedimenten Bestätigung für die Milankovic-Theorie der Eiszeitentstehung. Dazu entwickelte er Computer-Methoden, die Wassertemperatur aus den Funden von Foraminiferen und anderen Fossilien in den Sedimenten zu bestimmen. 2003 erhielt er dafür die Milutin Milankovic Medaille der European Geophysical Society (EGS).

Hier zu finden

Plattformen

Noch keine Plattformen verknüpft.

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Aufsteigend
38,8
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum6,3
Historisch5,5
Aktuelle Aufmerksamkeit35,1
Quellenzuverlässigkeit35,0
Vollständigkeit55,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen

  • John Imbrie
    wikipedia · ff.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit
  • John Imbrie
    wikipedia · de.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit
  • John Imbrie
    wikipedia · en.wikipedia.org
    Geringe Zuverlässigkeit