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Joseph Halpern

Israel · Akademiker · Lebte 1953 bis 2026 · im Alter von 72

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Joseph Y. Halpern (* 29. Mai 1953; † 13. Februar 2026) war ein kanadischer Informatiker. Er war Professor an der Cornell University.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2026Gestorben13. Februar 20262009Dijkstra PrizeAuszeichnung2008ACM-AAAI Allen Newell AwardAuszeichnung2005Fellow of the American Association for the Advancement of ScienceAuszeichnung2002ACM FellowAuszeichnung1997Gödel PrizeAuszeichnung1993AAAI FellowAuszeichnung1953Geboren29. Mai 1953

Fotos 1

Auszeichnungen

Dijkstra Prize2009
ACM-AAAI Allen Newell Award2008
Fellow of the American Association for the Advancement of Science2005
ACM Fellow2002
Gödel Prize1997
AAAI Fellow1993
Guggenheim Fellowship
IEEE Fellow

Zur Person

Joseph Y. Halpern (* 29. Mai 1953; † 13. Februar 2026) war ein kanadischer Informatiker. Er war Professor an der Cornell University. Halpern studierte an der University of Toronto mit dem Bachelor-Abschluss 1975, war dann zwei Jahre in Ghana, wo er Mathematik an einer Schule unterrichtete als Teil des Canadian University Services Overseas (CUSO) und setzte sein Studium dann an der Harvard University fort mit dem Master-Abschluss 1979 und der Promotion bei Albert Meyer (und Gerald Sacks) 1981 (Axiomatic definition of programming languages and logic of programs). Als Post-Doktorand war er gleichzeitig in Harvard und am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Ab 1982 forschte er bei IBM, wo er bis 1996 blieb und 1987 bis 1989 Manager der Mathematikgruppe am IBM Almaden Research Center war. Gleichzeitig hatte er Gastprofessuren und beratende Professuren (Consulting Professor) an der Stanford University (und 1990 in Toronto). Ab 1996 war er Professor an der Cornell University, wo er 1996 bis 2001 Ko-Direktor des Cognitive Studies Program war und ab 2010 der Informatik Fakultät vorstand. Er war mehrfach Gastprofessor an der Hebräischen Universität in Jerusalem, 2001/02 am CWI in Amsterdam. Er befasste sich mit Überlegungen zum Begriff Wissen und Unsicherheit speziell in verteilten Systemen sowie in Spieltheorie und Künstlicher Intelligenz. Außerdem befasste er sich mit Modaler Logik, Entscheidungstheorie, verteiltem Rechnen (und Fehlertoleranz bei verteiltem Rechnen), Programm-Verifikation, Kausalität, Semantik von Programmiersprachen. 1997 erhielt er den Gödel-Preis mit Yoram Moses (für die formale Definition des Begriffs Wissen in verteilten Systemen) und 2009 erhielten beide den Dijkstra-Preis. In den Jahren 2011 und 2012 wurde er mit einem Senior Fellowship des Zukunftskollegs der Universität Konstanz ausgezeichnet. 2015 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2019 in die National Academy of Engineering. 2008 erhielt er den ACM-AAAI Allen Newell Award.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Israel
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1953 bis 2026 · im Alter von 72

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