Judith Butler
Vereinigte Staaten · Akademiker · Geboren 1956 · Alter 70
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Stimmt etwas nicht?Judith Butler (* 24. Februar 1956 in Cleveland, Ohio) ist ein US-amerikanischer nichtbinärer Mensch und durch philosophische sowie sozialwissenschaftliche Arbeit bekannt. Butler hat den Lehrstuhl für Rhetorik und Komparatistik an der University of California, Berkeley inne.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Stationen eines Lebens
Fotos 4
In ihren eigenen Worten 10
I am much more open about categories of gender, and my feminism has been about women's safety from violence, increased literacy, decreased poverty and more equality.
Indeed it may be only by risking the incoherence of identity that connection is possible.
Perhaps the promise of phallus is always dissatisfying in some way.
Auszeichnungen
Zur Person
Judith Butler (* 24. Februar 1956 in Cleveland, Ohio) ist ein US-amerikanischer nichtbinärer Mensch und durch philosophische sowie sozialwissenschaftliche Arbeit bekannt. Butler hat den Lehrstuhl für Rhetorik und Komparatistik an der University of California, Berkeley inne. Butlers einflussreiche sozialwissenschaftlich-philosophischen Arbeiten stehen in der Tradition des Poststrukturalismus und der Queer-Theorie. Seit Ende der 1980er Jahre finden Butlers Arbeiten zur feministischen Theorie internationale Aufmerksamkeit. Mit der Schrift Das Unbehagen der Geschlechter stieß Butler 1990 die Diskussionen um die Queer-Theorie an. Ein wichtiger Beitrag Butlers ist das performative Modell von Geschlecht. Demnach wird die Einteilung in die Geschlechtskategorien „männlich“ und „weiblich“ nicht als naturgegebene oder unausweichliche Absolutheit gesehen, sondern diese binäre Geschlechterordnung soziokulturell durch Wiederholung von Sprechakten und Inszenierungen konstruiert. Über die Geschlechterforschung hinaus hat Butler sich mit Fragen von Macht- und Subjekt-Theorien beschäftigt und seit 2002 mit der Ethik der Gewaltlosigkeit. Butler publiziert und äußert sich regelmäßig zum Nahostkonflikt und löste in diesem Zusammenhang mehrere Kontroversen aus, etwa durch eine Aussage über die islamistischen Terrororganisationen Hamas und Hisbollah, die sie 2006 dem „progressiven Teil der globalen Linken“ zurechnete, und durch Statements nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023, den Butler als „politischen Widerstand“ bezeichnete. Butler tritt für eine Ein-Staat-Lösung in Palästina ein und unterstützt die Ziele der Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions (BDS).
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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