Julius Evola
Italien · Akademiker · Lebte 1898 bis 1974 · im Alter von 76
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Stimmt etwas nicht?Julius Evola (vollständiger Name Giulio Cesare Andrea Evola; * 19. Mai 1898 in Rom; † 11. Juni 1974 ebenda) war ein italienischer Kulturphilosoph und Kulturpessimist, Esoteriker und metaphysischer Rassentheoretiker.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Stationen eines Lebens
Fotos 8
In ihren eigenen Worten 10
We cannot ask ourselves whether ‘woman’ is superior or inferior to ‘man’ any more than we can ask ourselves whether water is superior or inferior to fire.
The occult war is a battle that is waged imperceptibly by the forces of global subversion, with means and in circumstances ignored by current historiography.
As a social bond, now one does not find even a faith of the warrior kind, that is, relationships of loyalty and honour.
Zur Person
Julius Evola (vollständiger Name Giulio Cesare Andrea Evola; * 19. Mai 1898 in Rom; † 11. Juni 1974 ebenda) war ein italienischer Kulturphilosoph und Kulturpessimist, Esoteriker und metaphysischer Rassentheoretiker. Evola war nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er als Artillerieoffizier teilnahm und dessen Ende er als Krise erlebte, Künstler im Umfeld des Futurismus, anschließend Dadaist. Anfang der 1920er Jahre brach er mit der Malerei und Poesie und widmete sich umfangreichen Studien über Okkultismus, Mystik, Hermetik, Hinduismus und Buddhismus, über die er zeit seines Lebens publizierte. In der Zeit des faschistischen Italien, mit dessen System er sympathisierte (und gleichzeitig die Fasci aus seiner aristokratisch-traditionalen Perspektive kritisierte), interessierte er sich zunehmend für Politik und polemisierte unterdessen gegen die katholische Kirche und das Christentum an sich. Bis 1934 entwickelte er seine Adaption des Traditionalismus, welche Hauptinhalt seines Wirkens wurde und von manchen Forschern als idiosynkratisch-faschistisch bewertet wird. Obwohl Evola insgesamt bis zum Ende des Mussolini-Regimes eine relativ marginale Figur blieb, war er ein profaschistischer spiritueller Rassist und Antisemit, der die Regime in Italien und Deutschland beeinflussen wollte. Von 1931 an unterhielt Evola im Deutschen Reich Beziehungen zu Exponenten der Konservativen Revolution und zur SS, in Rumänien zur Eisernen Garde. Ab den 1950er Jahren publizierte Evola weiterhin radikale zeitkritische Arbeiten, die das „Problem der Moderne“ (Materialismus statt Spiritualität, Demokratie statt „geistiger“ Aristokratie, Liberalismus statt Hierarchie) zum Mittelpunkt hatten. Im Gegensatz zum Italien Mussolinis nahmen nun junge und „idealistische“ Neofaschisten wie jene des Ordine Nuovo oder der Avanguardia Nazionale seine Ideen an und setzten sie mit gewalttätigen Aktionen in die Realität um. Evola wurde Ideengeber einerseits für den rechtsextremen italienischen Untergrund, andererseits beginnend in den 1980er Jahren für die metapolitische gesamteuropäische Neue Rechte inklusive der Identitären Bewegung. Besonders der Titel seines Buches Revolte gegen die moderne Welt wird in rechtsradikalen Kreisen verwendet.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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