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Karl August von Hardenberg

Politiker · Lebte 1750 bis 1822 · im Alter von 72

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Karl August von Hardenberg, ab 1814 Fürst von Hardenberg (* 31. Mai 1750 in Essenrode; † 26. November 1822 in Genua), war ein preußischer Staatsmann. Er gehörte zusammen mit Karl Freiherr vom und zum Stein zu den prägenden Akteuren der Preußischen Reformen.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Fotos 4

Auszeichnungen

Honorary Degree
Order of the Black Eagle
Order of the Red Eagle 2nd Class
Order of Saint Alexander Nevsky
Order of St. Andrew
Order of Saint Stanislaus
Grand Cross of the Order of Charles III
Order of Saint John (Bailiwick of Brandenburg)
Iron Cross
Order of Saint Hubert
Grand Cross of the Legion of Honour
Order of the Most Holy Annunciation
Order of the Elephant
Royal Order of the Seraphim
Knight of the Order of St. Alexander Nevsky
Order of Saint Anna, 1st class

Familie

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Zur Person

Karl August von Hardenberg, ab 1814 Fürst von Hardenberg (* 31. Mai 1750 in Essenrode; † 26. November 1822 in Genua), war ein preußischer Staatsmann. Er gehörte zusammen mit Karl Freiherr vom und zum Stein zu den prägenden Akteuren der Preußischen Reformen. Hardenberg entstammte einer traditionellen Adelsfamilie und wurde im Sinne der Aufklärung erzogen. Nachdem er zunächst in Auftrag des englischen Königs im Kurfürstentum Hannover gewirkt hatte, trat er 1781 in braunschweigische Dienste. Bereits zu dieser Zeit plante er unter seinen Dienstherren einzelne Reformen, wie beispielsweise eine Bildungsreform in Braunschweig. Als der Markgraf von Ansbach-Bayreuth, für den er ab 1790 arbeitete, seine Territorien an Preußen vermachte, wurde Hardenberg dort zum leitenden Minister bestimmt und verfügte über eine von der Zentrale in Berlin vergleichsweise unabhängige Stellung. Diese nutzte er, um in den zuvor lose verbundenen Territorien eine zentralisierend wirkende Verwaltungsreform durchzuführen. Während der Koalitionskriege wirkte er als Diplomat und schließlich nach seiner Abberufung nach Berlin im Jahre 1798 ab 1804 als preußischer Außenminister, als der er sich für eine konsequent antinapoleonische Politik im Bündnis mit den anderen europäischen Großmächten aussprach. Im Krieg mit Frankreich wurde er 1807 zum leitenden Minister Preußens ernannt, musste diesen Posten aber im Folgejahr auf Betreiben Napoleons räumen und ins russische Exil nach Riga gehen. Nach Veröffentlichung eines dort entwickelten Reformprogramms für ein modernes Staatswesen wurde Hardenberg 1810 von König Friedrich Wilhelm III. zum Staatskanzler ernannt und setzte die unter seinem Amtsvorgänger Freiherr vom und zum Stein begonnenen Preußischen Reformen fort. Er vermittelte 1813 den Vertrag von Kalisch zur Befreiung von der napoleonischen Besatzungsherrschaft und setzte 1814/1815 auf dem Wiener Kongress die Gleichberechtigung Preußens unter den europäischen Großmächten durch. Rezeptionsgeschichtlich stand Hardenberg lange im Schatten des Freiherrn vom Stein, dem der Hauptanteil an den preußischen Reformen zugeschrieben wurde. Dieses Verhältnis kehrte sich jedoch in jüngerer Zeit um.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Kategorie
Politiker
Art
Politiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1750 bis 1822 · im Alter von 72

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