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Karl Ziegler

Deutschland · Wissenschaftler · Lebte 1898 bis 1973 · im Alter von 74

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Karl Waldemar Ziegler (* 26. November 1898 in Helsa bei Kassel; † 11. August 1973 in Mülheim an der Ruhr) war ein deutscher Chemiker.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2010Hall of Fame of German ResearchAuszeichnung1973Gestorben12. August 19731971Foreign Member of the Royal SocietyAuszeichnungWilhelm Exner MedalAuszeichnung1963Nobel Prize in ChemistryAuszeichnung1960Werner von Siemens RingAuszeichnung1958Carl Engler MedalAuszeichnung1955Lavoisier MedalAuszeichnung1953Carl Duisberg PlaqueAuszeichnung1940War Merit Cross 2nd Class without SwordsAuszeichnung1935Liebig MedalAuszeichnung1898Geboren26. November 1898

Fotos 8

Auszeichnungen

Hall of Fame of German Research2010
Wilhelm Exner Medal1971
Foreign Member of the Royal Society1971
Nobel Prize in Chemistry1963
Werner von Siemens Ring1960
Carl Engler Medal1958
Lavoisier Medal1955
Carl Duisberg Plaque1953
War Merit Cross 2nd Class without Swords1940
Liebig Medal1935
Great Cross with Star and Sash of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany
Pour le Mérite for Sciences and Arts order
Honorary Doctor of the University of Giessen
Honorary Doctor of the Technische Universität Darmstadt
Honorary doctor of the Heidelberg University

Zur Person

Karl Waldemar Ziegler (* 26. November 1898 in Helsa bei Kassel; † 11. August 1973 in Mülheim an der Ruhr) war ein deutscher Chemiker. Sein wissenschaftliches Lebenswerk umfasst Beiträge zur Chemie der Kohlenstoffradikale, der lithiumorganischen Verbindungen und der Ringschlussreaktionen, zur Naturstoffchemie und zur metallorganischen Chemie, zu nützlichen organischen Synthesemethoden wie der Wohl-Ziegler-Bromierung und zum Verständnis der lebenden Polymerisation. Seine Arbeiten über die Reaktion von Triethylaluminium mit Ethen führten zur Produktion von Fettalkoholen für biologisch abbaubare Waschmittel und als Koppelprodukt zu hochreinem Aluminiumoxid, das vielfältige Verwendung in der chemischen Industrie findet. Ziegler, der 25 Jahre das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr leitete, schuf mit dem Ziegler-Natta-Verfahren zur Herstellung von Polyolefinen über koordinative Insertionspolymerisation mit metallorganischen Katalysatoren die Grundlagen für die Massenproduktion von Kunststoffen wie Polyethylen und Polypropylen. Der Erfindung des Verfahrens verdankte Ziegler die Verleihung des Nobelpreises für Chemie im Jahr 1963, der ihm zusammen mit Giulio Natta für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Chemie und Technologie der Hochpolymeren zuerkannt wurde. Basierend auf seinen Patenten werden heute jährlich mehrere Millionen Tonnen Polyolefine hergestellt. Aus den Erträgen seiner Lizenzen stiftete Ziegler an seinem 70. Geburtstag 40 Millionen Deutsche Mark für einen Forschungsfonds. Der Stadt Mülheim vermachten ihr Ehrenbürger Ziegler und seine Frau Maria eine bedeutende Gemäldesammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Ziegler war 1946 Mitbegründer und bis 1951 erster Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Sie verleiht den nach ihm benannten Karl-Ziegler-Preis sowie den Karl-Ziegler-Förderpreis. Aus seiner wissenschaftlichen Schule gingen zahlreiche Industriechemiker sowie spätere Professoren wie Günther Otto Schenck, Günther Wilke und Klaus Hafner hervor.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1898 bis 1973 · im Alter von 74

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