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Kenneth C. Freeman

Australien · Wissenschaftler · Geboren 1940 · Alter 86

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Kenneth Charles „Ken“ Freeman AC (* 27. August 1940 in Perth) ist ein australischer Astronom.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2017Companion of the Order of AustraliaAuszeichnung2016Dirac Medal for the Advancement of PhysicsAuszeichnung2014Gruber Prize in CosmologyAuszeichnung2013Henry Norris Russell LectureshipAuszeichnungMatthew Flinders Medal and LectureAuszeichnung2012Prime Minister's Prize for ScienceAuszeichnung2001Centenary MedalAuszeichnung1999Dannie Heineman Prize for AstrophysicsAuszeichnung1981Fellow of the Australian Academy of ScienceAuszeichnung1972Pawsey MedalAuszeichnung1940Geboren27. August 1940

Fotos 1

Auszeichnungen

Companion of the Order of Australia2017
Dirac Medal for the Advancement of Physics2016
Gruber Prize in Cosmology2014
Henry Norris Russell Lectureship2013
Matthew Flinders Medal and Lecture2013
Prime Minister's Prize for Science2012
Centenary Medal2001
Dannie Heineman Prize for Astrophysics1999
Fellow of the Australian Academy of Science1981
Pawsey Medal1972
Fellow of the Royal Society

Zur Person

Kenneth Charles „Ken“ Freeman AC (* 27. August 1940 in Perth) ist ein australischer Astronom. Freeman studierte Mathematik und Physik an der University of Western Australia mit dem Bachelor-Abschluss 1962 und an der Universität Cambridge, an der er theoretische Astrophysik bei Leon Mestel und Donald Lynden-Bell studierte und 1965 promoviert wurde. Als Post-Doktorand war er an der University of Texas bei Gérard-Henri de Vaucouleurs und am Trinity College der Universität Cambridge. 1967 ging er zurück nach Australien ans Mount-Stromlo-Observatorium. Er ist Duffield Professor am Mount Stromlo Observatory der Australian National University in Canberra. Er ist regelmäßig Gastwissenschaftler am Space Telescope Science Institute. Er befasst sich mit Bildung und Dynamik von Galaxien und Kugelsternhaufen und dem Problem Dunkler Materie in Galaxien. 1970 wies er im Anhang zu einer Arbeit als Erster auf die Notwendigkeit Dunkler Materie in Spiralgalaxien hin aus dem Studium der Rotation der Galaxien. Darauf hingewiesen hatte schon Fritz Zwicky 1933, was aber wieder in Vergessenheit geriet. Unterstützung erhielt Freemans frühe Vorhersage um 1978 durch die weitere Untersuchung der Rotation von Spiralgalaxien mit Radioteleskopen, ausgedehnt auf das interstellare Gas in den Galaxien und deren Umgebung. Seine Arbeit von 1970 gehört zu seinen meistzitierten Arbeiten, allerdings für das Freeman-Gesetz für Spiralgalaxien, das besagt, dass Spiralgalaxien konstante Oberflächenhelligkeit haben (das Gesetz gilt heute aber als überholt und als Auswahleffekt), und Modelle für die Masseverteilung in Spiralgalaxien (Freeman Disk) und weniger für die Vorhersage Dunkle Materie. Später initiierte er ein Projekt zur schnellen Durchmusterung der Galaxie mit der Aufnahme von rund 1 Million Sternen und ihrer chemischen Zusammensetzung (Hermes am Siding-Spring-Observatorium, New South Wales). Ziel ist die Rekonstruktion der Evolution unserer Galaxie. Er ist Fellow der Australian Academy of Science (1981), deren Pawsey Medal er 1972 erhielt, und der Royal Society (1998). 1999 erhielt er den Dannie-Heineman-Preis für Astrophysik. 2012 erhielt er den Preis des australischen Premierministers für Wissenschaft und 2003 die australische Centenary Medal. Für 2014 wurde ihm der Gruber-Preis für Kosmologie zugesprochen und für 2016 die Dirac Medal der University of New South Wales. 2017 wurde er zum Companion des Order of Australia ernannt. 1994 war er Oort Professor an der Universität Leiden und 2003 Blaauw Professor in Groningen (an dem er schon 1976 am Kapteyn Institut war). 2004 wurde der Asteroid (18237) Kenfreeman nach ihm benannt. 2017 wurde er in die National Academy of Sciences gewählt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Australien
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
lebend
Daten
Geboren 1940 · Alter 86

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