Leonid Alexejewitsch Kulik

  • Fame50,5
  • Momentum0,0
  • Wikipedia1.108
QuellenbasiertAbsteigend
Lebte 1883–1942, im Alter von 59
AkademikerAkademiker
  • Wikipedia
    25 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1883–1942
    Alter 59
Zusammenfassung
Aktualisiert 16.06.2026

Leonid Alexejewitsch Kulik (russisch Леонид Алексеевич Кулик; * 7. Augustjul. / 19. August 1883greg. in Tartu, Russisches Kaiserreich; † 24. April 1942 bei Spas-Demensk, Sowjetunion) war ein russischer Mineraloge, der für seine Forschungen auf dem Gebiet von Meteoriten bekannt ist. Er wurde an der Forstakademie in Sankt Petersburg und an der Universität Kasan ausgebildet. Während des Russisch-Japanischen Kriegs diente er in der russischen Armee. Danach verbrachte er einige Zeit wegen revolutionärer Aktivitäten im Gefängnis. Anschließend diente er bis zum Ende des Ersten Weltkrieges in der russischen Armee. Nach dem Krieg wurde er Ausbilder und lehrte Mineralogie in Tomsk. 1920 wurde ihm eine Stelle am Mineralogischen Museum in Sankt Petersburg angeboten. 1927 leitete er die erste sowjetische Forschungsexpedition zur Untersuchung des Tunguska-Vorfalls, der sich bereits am 30. Juni 1908 ereignet hatte. Er unternahm eine Erkundungsreise in das Gebiet und befragte lokale Zeugen. Er fand jedoch keine Fragmente eines Einschlags. 1941, nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion meldete sich Kulik zu einer Reservetruppe, geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft und starb in einem Gefangenenlager an Typhus.

Hier zu finden

Plattformen

Noch keine Plattformen verknüpft.

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
50,5
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch20,0
Quellenzuverlässigkeit60,0
Vollständigkeit60,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen