Leopoldo Cicognara

  • Fame41,2
  • Momentum0,2
  • Wikipedia254
QuellenbasiertAbsteigend
Lebte 1767–1834, im Alter von 67
AkademikerAkademiker
  • Wikipedia
    10 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1767–1834
    Alter 67
Zusammenfassung
Aktualisiert 14.06.2026

Graf Leopoldo Cicognara (geb. 26. November 1767 in Ferrara; gest. 5. März 1834 in Venedig) war ein italienischer Kunsthistoriker, Kunstphilosoph und Bibliograph, der an Denkmälern und Archäologie interessiert war. Er war Präsident der Akademie der Schönen Künste zu Venedig, wo er mit illustrierten Publikationen mitwirkte – sowohl zur Zeit Napoleons als auch unter Österreich. Sein Hauptwerk ist die Storia della Sculptura (Venedig, 1813–1818, 3 Bände), in Anlehnung an die Hauptwerke von Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) und Seroux d’Agincourt (1730–1814). Während seiner Karriere sammelte Cicognara etwa fünftausend Bände über Kunst und Archäologie, die eine wichtige Quelle für Wissenschaftler darstellen. Im Jahr 1821 veröffentlichte er in Pisa einen bekannten Katalog seiner Sammlung, das Ergebnis von 30 Jahren Arbeit, den Catalogo ragionato de’ libri d’arte e di antichità. Im Jahr 1824 wurde seine Bibliothek von Papst Leo XII. en bloc erworben und der Vatikanischen Bibliothek hinzugefügt. Graf Cicognara starb in Venedig. Sein Leichnam wurde nach Ferrara überführt, wo er auf dem Cimitero Monumentale della Certosa di Ferrara feierlich beigesetzt wurde. Auf dem Grab auf dem Friedhof des Kartäuserklosters ließ seine Witwe auf Wunsch ihres Mannes ein von Antonio Canova angefertigtes Porträt von Leopoldo Cicognara anbringen.

Hier zu finden

Plattformen

Noch keine Plattformen verknüpft.

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
41,2
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum0,2
Historisch8,9
Quellenzuverlässigkeit55,0
Vollständigkeit60,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen