Lily Kronberger

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QuellenbasiertAufsteigend
Lebte 1890–1974, im Alter von 84
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    16 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1890–1974
    Alter 84
Zusammenfassung
Aktualisiert 20.08.2026

Lily Kronberger (* 12. November 1890 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 21. Mai 1974 in Budapest, Ungarn) war eine ungarische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Sie ist die Weltmeisterin von 1908 bis 1911. Sie gewann den ersten Weltmeistertitel im Sport für Ungarn. In den Jahren 1908 bis 1910 wurde Kronberger als Mitglied des Budapester Eislaufvereines ungarische Meisterin, allerdings in der Herrenkonkurrenz, da es zu dieser Zeit noch keine eigene Damenkonkurrenz gab. Bei ihren ersten beiden Weltmeisterschaftsteilnahmen in den Jahren 1906 und 1907, den ersten, in denen es überhaupt eine Damenkonkurrenz gab, erreichte sie jeweils den dritten Rang hinter der Britin Madge Syers und der Österreicherin Jenny Herz. In Troppau kürte sie sich 1908 erstmals zur Weltmeisterin und konnte den Titel bis zu ihrem Rücktritt vom aktiven Sport (wegen Heirat) im Jahr 1911 Jahr für Jahr verteidigen. 1908 und 1910 gewann sie vor Elsa Rendschmidt aus dem Deutschen Kaiserreich. Bei ihrem letzten Titelgewinn 1911 in Wien sorgte sie für eine Premiere, indem sie als erste Eiskunstläuferin überhaupt ihre Kür mit Musik unterlegte, was ihr Zoltán Kodály empfohlen hatte. 1983 wurde Kronberger, die Jüdin war, in die Hall of Fame des jüdischen Sports und 1997 schließlich in die Eiskunstlauf Hall of Fame aufgenommen.

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In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Aufsteigend
46,1
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum4,1
Historisch13,7
Aktuelle Aufmerksamkeit19,8
Quellenzuverlässigkeit60,0
Vollständigkeit40,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen