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Lise Meitner

Österreich · Wissenschaftler · Lebte 1878 bis 1968 · im Alter von 90

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Lise Meitner (eigentlich Elise Meitner; geboren am 7. November oder 17. November 1878 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben am 27. Oktober 1968 in Cambridge, Vereinigtes Königreich) war eine österreichische Kernphysikerin und Pionierin der Radiochemie.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1968Gestorben27. Oktober 19681967Austrian Decoration for Science and ArtAuszeichnung1966Enrico Fermi AwardAuszeichnung1960Wilhelm Exner MedalAuszeichnung1957Honorary doctor of the Free University of BerlinAuszeichnung1955Foreign Member of the Royal SocietyAuszeichnungOtto Hahn Prize for Chemistry and PhysicsAuszeichnung1949Max Planck MedalAuszeichnung1947Prize of the City of Vienna for Natural SciencesAuszeichnung1925Lieben PrizeAuszeichnung1924Silver Leibniz medalAuszeichnung1878Geboren

Fotos 8

Auszeichnungen

Austrian Decoration for Science and Art1967
Enrico Fermi Award1966
Wilhelm Exner Medal1960
Honorary doctor of the Free University of Berlin1957
Otto Hahn Prize for Chemistry and Physics1955
Foreign Member of the Royal Society1955
Max Planck Medal1949
Prize of the City of Vienna for Natural Sciences1947
Lieben Prize1925
Silver Leibniz medal1924
Pour le Mérite for Sciences and Arts order
Fellow of the American Academy of Arts and Sciences

Familie

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Zur Person

Lise Meitner (eigentlich Elise Meitner; geboren am 7. November oder 17. November 1878 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben am 27. Oktober 1968 in Cambridge, Vereinigtes Königreich) war eine österreichische Kernphysikerin und Pionierin der Radiochemie. Meitner zählt zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. 1906 wurde sie an der Universität Wien promoviert, als zweite Frau im Hauptfach Physik. 1907 begann in Berlin eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Chemiker Otto Hahn. Ab 1912 arbeiteten Meitner und Hahn im neu gegründeten Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin-Dahlem. Sie erforschten die Radioaktivität und entdeckten radioaktive Isotope. 1926 wurde Meitner die erste Professorin für Physik in Deutschland. 1938 floh sie aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Stockholm, wo sie bis 1946 am Nobel-Institut für Physik und danach an der Königlichen Technischen Hochschule arbeitete. Im schwedischen Exil veröffentlichte sie im Februar 1939 zusammen mit ihrem Neffen Otto Frisch die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung, die Otto Hahn und dessen Assistent Fritz Straßmann am 17. Dezember 1938 ausgelöst und mit radiochemischen Methoden nachgewiesen hatten. Die Entdeckung der Kernspaltung war nicht nur in der Wissenschaft folgenreich, sie führte auch zum Bau von Kernwaffen („Atombomben“) und später zum Bau von Kernkraftwerken. Für ihre Errungenschaften erhielt Lise Meitner zahlreiche Ehrungen, jedoch weder den Nobelpreis für Chemie noch den Nobelpreis für Physik, obwohl sie für beide Nobelpreise vielfach nominiert wurde.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Österreich
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1878 bis 1968 · im Alter von 90

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