Malcolm X
Vereinigte Staaten · Aktivisten · Lebte 1925 bis 1965 · im Alter von 39
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Stimmt etwas nicht?Malcolm X [ˌmælkəm ˈɛks] (* 19. Mai 1925 als Malcolm Little in Omaha, Nebraska; nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz; † 21. Februar 1965 in Washington Heights) war ein US-amerikanischer Menschenrechtler und eine der Schlüsselpersonen der Bürgerrechtsbewegung.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Stationen eines Lebens
Fotos 11
In ihren eigenen Worten 10
We are African, and we happened to be in America. We're not American. We are people who formerly were Africans who were kidnapped and brought to America.
If you stick a knife in my back nine inches and pull it out six inches, there's no progress. If you pull it all the way out that's not progress.
There can be no black-white unity until there is first some black unity. There can be no workers' solidarity until there is first some racial solidarity.
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Diese Familie korrigierenZur Person
Malcolm X [ˌmælkəm ˈɛks] (* 19. Mai 1925 als Malcolm Little in Omaha, Nebraska; nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz; † 21. Februar 1965 in Washington Heights) war ein US-amerikanischer Menschenrechtler und eine der Schlüsselpersonen der Bürgerrechtsbewegung. Nach einer schweren Kindheit - sein Vater starb, als er sechs war, seine Mutter wurde in eine Nervenklinik eingewiesen, als er dreizehn war - wurde er ein Kleinkrimineller in Harlem und Boston. Er landete 1946 im Gefängnis, wo er 1948 Mitglied der schwarz-nationalistischen und weißen-feindlichen Nation of Islam wurde. Nach seiner Freilassung 1952 gelang ihm vor allem dank seines Redetalents und seines Erfolgs bei der Missionierung neuer Mitglieder ein rasanter Aufstieg innerhalb der Organisation. Elijah Muhammad, der Anführer der NOI, kürte ihn daher zum offiziellen Sprecher der Religionsgemeinschaft. In dieser Rolle verbreitete er die Ideen der NOI in der amerikanischen Öffentlichkeit. Ihre Kernaussage war es, dass Weiße Teufel seien und die Kollektivschuld für die systemische Unterdrückung der Schwarzen in den USA und auf der ganzen Welt trugen. Malcolm X zeigte sich in dieser Zeit als einer der schärfsten Kritiker der vergleichsweise moderaten Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King. Sein Vorwurf gegen den Pazifisten King lautete, dass er durch seine Botschaft der Gewaltlosigkeit und Rassenintegration die Afroamerikaner ruhig halte und echte Veränderungen behindere. Notwendig sei stattdessen eine gewaltsame Revolution der Schwarzen gegen ihre Unterdrückung. 1963 kam es zu einem Bruch zwischen Malcolm X und der Führungsriege der NOI. Daraufhin konvertierte er zum orthodoxen Sunni-Islam und führte die traditionelle Pilgerfahrt nach Mekka durch, auf der er einen radikalen Sinneswandel erlebte. Er distanzierte sich von seinem ehemaligen Rassismus und bekannte sich zu einem toleranten Humanismus. Er strebte eine Vereinigung aller Menschen im Kampf für ihre Rechte an, ungeachtet ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion. Sein Ziel war es, dass auch Schwarze in Würde leben könnten und nicht unter Armut leiden müssten. Eine einfache Gleichheit vor dem Gesetz reiche nämlich nicht aus. Zu diesem Zweck signalisierte er auch seine Bereitschaft für eine Zusammenarbeit mit King und anderen Bürgerrechtlern, die er einst kritisiert hatte. Nach wie vor meinte er jedoch, dass die Afroamerikaner in ihrem Freiheitskampf „alle nötigen Mittel“, also gegebenenfalls auch Gewalt einsetzen sollten. Darüber hinaus betonte Malcolm X auch die Bedeutung des Internationalismus: Alle unterdrückten Völker der Welt sollten sich im Kampf gegen den Kolonialismus und die White Supremacy und für eine bessere Verteilung der Ressourcen vereinigen. Malcolm X wurde 1965 bei einem Attentat in New York City getötet, für das vermutlich die NOI verantwortlich war. Dennoch erwies sich Malcolm X’ Einfluss als prägend für die weitere Entwicklung der Bürgerrechtsbewegung. Heute zählt Malcolm X zu den Ikonen des Antirassismus und der afroamerikanischen Kultur.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Gemeinsamkeiten mit Malcolm
Aktivisten aus den USA 4
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