Malcolm X

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Lebte 1925–1965, im Alter von 40United States
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  • Epoche
    1925–1965
    Alter 40
  • Bekannt für
    Precious: Based on the…
    2009
Zusammenfassung
Aktualisiert 07.09.2026

Malcolm X [ˌmælkəm ˈɛks] (* 19. Mai 1925 als Malcolm Little in Omaha, Nebraska; nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz; † 21. Februar 1965 in Washington Heights) war ein US-amerikanischer Menschenrechtler und eine der Schlüsselpersonen der Bürgerrechtsbewegung. Nach einer schweren Kindheit – sein Vater starb, als er sechs war, seine Mutter wurde in eine Nervenklinik eingewiesen, als er dreizehn war – wurde er ein Kleinkrimineller in Harlem und Boston. Er landete 1946 im Gefängnis, wo er 1948 Mitglied der schwarz-nationalistischen und weißen-feindlichen Nation of Islam wurde. Nach seiner Freilassung 1952 gelang ihm vor allem dank seines Redetalents und seines Erfolgs bei der Missionierung neuer Mitglieder ein rasanter Aufstieg innerhalb der Organisation. Elijah Muhammad, der Anführer der NOI, kürte ihn daher zum offiziellen Sprecher der Religionsgemeinschaft. In dieser Rolle verbreitete er die Ideen der NOI in der amerikanischen Öffentlichkeit. Ihre Kernaussage war es, dass Weiße Teufel seien und die Kollektivschuld für die systemische Unterdrückung der Schwarzen in den USA und auf der ganzen Welt trugen. Malcolm X zeigte sich in dieser Zeit als einer der schärfsten Kritiker der vergleichsweise moderaten Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King. Sein Vorwurf gegen den Pazifisten King lautete, dass er durch seine Botschaft der Gewaltlosigkeit und Rassenintegration die Afroamerikaner ruhig halte und echte Veränderungen behindere. Notwendig sei stattdessen eine gewaltsame Revolution der Schwarzen gegen ihre Unterdrückung. 1963 kam es zu einem Bruch zwischen Malcolm X und der Führungsriege der NOI. Daraufhin konvertierte er zum orthodoxen Sunni-Islam und führte die traditionelle Pilgerfahrt nach Mekka durch, auf der er einen radikalen Sinneswandel erlebte. Er distanzierte sich von seinem ehemaligen Rassismus und bekannte sich zu einem toleranten Humanismus. Er strebte eine Vereinigung aller Menschen im Kampf für ihre Rechte an, ungeachtet ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion. Sein Ziel war es, dass auch Schwarze in Würde leben könnten und nicht unter Armut leiden müssten. Eine einfache Gleichheit vor dem Gesetz reiche nämlich nicht aus. Zu diesem Zweck signalisierte er auch seine Bereitschaft für eine Zusammenarbeit mit King und anderen Bürgerrechtlern, die er einst kritisiert hatte. Nach wie vor meinte er jedoch, dass die Afroamerikaner in ihrem Freiheitskampf „alle nötigen Mittel“, also gegebenenfalls auch Gewalt einsetzen sollten. Darüber hinaus betonte Malcolm X auch die Bedeutung des Internationalismus: Alle unterdrückten Völker der Welt sollten sich im Kampf gegen den Kolonialismus und die White Supremacy und für eine bessere Verteilung der Ressourcen vereinigen. Malcolm X wurde 1965 bei einem Attentat in New York City getötet, für das vermutlich die NOI verantwortlich war. Dennoch erwies sich Malcolm X’ Einfluss als prägend für die weitere Entwicklung der Bürgerrechtsbewegung. Heute zählt Malcolm X zu den Ikonen des Antirassismus und der afroamerikanischen Kultur.

Voice

In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Malcolm X

Malcolm X
sagte
We are African, and we happened to be in America. We're not American. We are people who formerly were Africans who were kidnapped and brought to America.
Speech at Founding Rally of the Organization of Afro-American Unity (28 June 1964)
Malcolm X
sagte
There can be no black-white unity until there is first some black unity. There can be no workers' solidarity until there is first some racial solidarity.
A Declaration of Independence (12 March 1964)
Malcolm X
sagte
If you stick a knife in my back nine inches and pull it out six inches, there's no progress. If you pull it all the way out that's not progress.
TV interview after 90-day moratorium (March 1964)
Malcolm X
sagte
President Kennedy never foresaw that the chickens would come home to roost so soon.
On the assassination of John F. Kennedy, quoted in The New York Times (2 December 1963) "Malcolm X Scores U.S. and Kennedy". p. 21.
Malcolm X
sagte
As long as the white man sent you to Korea, you bled. He sent you to Germany, you bled. He sent you to the South Pacific to fight the Japanese, you bled.
Speech at a Northern Negro Grass Roots Leadership Conference, Detroit, Michigan, November 1963
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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

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Belege

Quellen

  • マルコム・X
    wikipedia · ja.wikipedia.org
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  • Malcolm X
    wikipedia · nl.wikipedia.org
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  • Malcolm X
    wikipedia · pl.wikipedia.org
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