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Malcolm X

Vereinigte Staaten · Aktivisten · Lebte 1925 bis 1965 · im Alter von 39

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Malcolm X [ˌmælkəm ˈɛks] (* 19. Mai 1925 als Malcolm Little in Omaha, Nebraska; nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz; † 21. Februar 1965 in Washington Heights) war ein US-amerikanischer Menschenrechtler und eine der Schlüsselpersonen der Bürgerrechtsbewegung.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1966Anisfield-Wolf Book AwardsAuszeichnung1965Gestorben21. Februar 19651964“We are African, and we happened to be in America. We're not American. We are people who formerly were Africans who were kidnapped and brought to America.”Eigene Worte28. Juni 1964Speech at Founding Rally of the Organization of Afro-American Unity (28 June 1964)

“There can be no black-white unity until there is first some black unity. There can be no workers' solidarity until there is first some racial solidarity.”Eigene Worte12. März 1964A Declaration of Independence (12 March 1964)

1963“Anybody that gives even a just criticism of the Jew is instantly labeled antisemite. The Jew cries louder than anybody else if anybody criticizes him.”Eigene WorteMai 1963May 1963 interview with Playboy, quoted in Dictionary of Antisemitism (2007).

“President Kennedy never foresaw that the chickens would come home to roost so soon.”Eigene Worte2. Dezember 1963On the assassination of John F. Kennedy, quoted in The New York Times (2 December 1963) "Malcolm X Scores U.S. and Kennedy". p. 21.

“If violence is wrong in America, violence is wrong abroad.”Eigene WorteNovember 1963Speech at a Northern Negro Grass Roots Leadership Conference, Detroit, Michigan, November 1963

“By the way, right at that time Birmingham had exploded, and the Negroes in Birmingham - remember, they also exploded.”Eigene WorteNovember 1963Speech at a Northern Negro Grass Roots Leadership Conference, Detroit, Michigan, November 1963

1925Geboren19. Mai 1925

Fotos 11

In ihren eigenen Worten 10

,
Malcolm X
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10 Aussagen, neueste zuerst
  1. We are African, and we happened to be in America. We're not American. We are people who formerly were Africans who were kidnapped and brought to America.

    28. Juni 1964, Speech at Founding Rally of the Organization of Afro-American Unity (28 June 1964), Eigene Worte

  2. If you stick a knife in my back nine inches and pull it out six inches, there's no progress. If you pull it all the way out that's not progress.

    März 1964, TV interview after 90-day moratorium (March 1964), Eigene Worte

  3. There can be no black-white unity until there is first some black unity. There can be no workers' solidarity until there is first some racial solidarity.

    12. März 1964, A Declaration of Independence (12 March 1964), Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

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Auszeichnungen

Anisfield-Wolf Book Awards1966

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Zur Person

Malcolm X [ˌmælkəm ˈɛks] (* 19. Mai 1925 als Malcolm Little in Omaha, Nebraska; nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka 1964 El Hajj Malik el-Shabazz; † 21. Februar 1965 in Washington Heights) war ein US-amerikanischer Menschenrechtler und eine der Schlüsselpersonen der Bürgerrechtsbewegung. Nach einer schweren Kindheit - sein Vater starb, als er sechs war, seine Mutter wurde in eine Nervenklinik eingewiesen, als er dreizehn war - wurde er ein Kleinkrimineller in Harlem und Boston. Er landete 1946 im Gefängnis, wo er 1948 Mitglied der schwarz-nationalistischen und weißen-feindlichen Nation of Islam wurde. Nach seiner Freilassung 1952 gelang ihm vor allem dank seines Redetalents und seines Erfolgs bei der Missionierung neuer Mitglieder ein rasanter Aufstieg innerhalb der Organisation. Elijah Muhammad, der Anführer der NOI, kürte ihn daher zum offiziellen Sprecher der Religionsgemeinschaft. In dieser Rolle verbreitete er die Ideen der NOI in der amerikanischen Öffentlichkeit. Ihre Kernaussage war es, dass Weiße Teufel seien und die Kollektivschuld für die systemische Unterdrückung der Schwarzen in den USA und auf der ganzen Welt trugen. Malcolm X zeigte sich in dieser Zeit als einer der schärfsten Kritiker der vergleichsweise moderaten Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King. Sein Vorwurf gegen den Pazifisten King lautete, dass er durch seine Botschaft der Gewaltlosigkeit und Rassenintegration die Afroamerikaner ruhig halte und echte Veränderungen behindere. Notwendig sei stattdessen eine gewaltsame Revolution der Schwarzen gegen ihre Unterdrückung. 1963 kam es zu einem Bruch zwischen Malcolm X und der Führungsriege der NOI. Daraufhin konvertierte er zum orthodoxen Sunni-Islam und führte die traditionelle Pilgerfahrt nach Mekka durch, auf der er einen radikalen Sinneswandel erlebte. Er distanzierte sich von seinem ehemaligen Rassismus und bekannte sich zu einem toleranten Humanismus. Er strebte eine Vereinigung aller Menschen im Kampf für ihre Rechte an, ungeachtet ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion. Sein Ziel war es, dass auch Schwarze in Würde leben könnten und nicht unter Armut leiden müssten. Eine einfache Gleichheit vor dem Gesetz reiche nämlich nicht aus. Zu diesem Zweck signalisierte er auch seine Bereitschaft für eine Zusammenarbeit mit King und anderen Bürgerrechtlern, die er einst kritisiert hatte. Nach wie vor meinte er jedoch, dass die Afroamerikaner in ihrem Freiheitskampf „alle nötigen Mittel“, also gegebenenfalls auch Gewalt einsetzen sollten. Darüber hinaus betonte Malcolm X auch die Bedeutung des Internationalismus: Alle unterdrückten Völker der Welt sollten sich im Kampf gegen den Kolonialismus und die White Supremacy und für eine bessere Verteilung der Ressourcen vereinigen. Malcolm X wurde 1965 bei einem Attentat in New York City getötet, für das vermutlich die NOI verantwortlich war. Dennoch erwies sich Malcolm X’ Einfluss als prägend für die weitere Entwicklung der Bürgerrechtsbewegung. Heute zählt Malcolm X zu den Ikonen des Antirassismus und der afroamerikanischen Kultur.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Aktivisten
Art
Aktivist
Status
verstorben
Daten
Lebte 1925 bis 1965 · im Alter von 39

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