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Manuel Marín

Spanien · Politiker · Lebte 1949 bis 2017 · im Alter von 68

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Manuel Marín González (* 21. Oktober 1949 in Ciudad Real; † 4. Dezember 2017 in Madrid) war ein spanischer Politiker. Manuel Marín studierte Rechtswissenschaften in Madrid und spezialisierte sich im Anschluss im Gemeinschaftsrecht an der Universität Nancy und am College of Europe.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2017Gestorben4. Dezember 20172012Honorary Doctorate of the University of GranadaAuszeichnung2009Grand Cross of the Order of Civil MeritAuszeichnung2008Grand Cross of the Order of Charles IIIAuszeichnung2007Order of the Cross of Terra Mariana, 1st ClassAuszeichnung2005Grand Cross of the Order of Merit of HungaryAuszeichnungGrand Cross of the Order of the Lithuanian Grand Duke GediminasAuszeichnung2000Grand Cross of the Civil Order of Alfonso X the WiseAuszeichnung1996Grand Cross of the Order of the Sun of PeruAuszeichnung1985Grand Cross of the Order of Isabella the CatholicAuszeichnung1949Geboren21. Oktober 1949

Fotos 2

Auszeichnungen

Honorary Doctorate of the University of Granada2012
Grand Cross of the Order of Civil Merit2009
Grand Cross of the Order of Charles III2008
Order of the Cross of Terra Mariana, 1st Class2007
Grand Cross of the Order of the Lithuanian Grand Duke Gediminas2005
Grand Cross of the Order of Merit of Hungary2005
Grand Cross of the Civil Order of Alfonso X the Wise2000
Grand Cross of the Order of the Sun of Peru1996
Grand Cross of the Order of Isabella the Catholic1985
Order of the Three Stars, 2nd Class
Medal of the Oriental Republic of Uruguay

Zur Person

Manuel Marín González (* 21. Oktober 1949 in Ciudad Real; † 4. Dezember 2017 in Madrid) war ein spanischer Politiker. Manuel Marín studierte Rechtswissenschaften in Madrid und spezialisierte sich im Anschluss im Gemeinschaftsrecht an der Universität Nancy und am College of Europe. 1974 trat Marín der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (Partido Socialista Obrero Español) bei, für die er von 1977 bis 1982 und von 2000 bis 2008 Mitglied des spanischen Unterhauses (Congreso de los Diputados) war. Von 1982 bis 1985 war er in der spanischen Regierung im Range eines Ministers für die letzte Phase der EU-Beitrittsverhandlungen des Landes zuständig. Von 1990 bis 1995 war er Vorsitzender des Verwaltungsrates des College of Europe. Von 1986 bis 1999 war er in unterschiedlichen Funktionen Mitglied der Europäischen Kommission, z. B. als Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit unter Kommissionspräsident Jacques Delors und als Kommissar für die Beziehungen zum Mittelmeerraum, Lateinamerika und Mittel- und Ostasien unter Kommissionspräsident Jacques Santer. Unter seiner Verantwortung als EU-Kommissar entstand das Erasmus-Programm. Nach dem Rücktritt der Santer-Kommission infolge eines Korruptionsskandals 1999 amtierte Marín für einige Monate als Präsident der Europäischen Kommission in der übergangsweise gebildeten Kommission Marín. Nach seiner Rückkehr in die spanische Politik war Marín von 2004 bis März 2008 Präsident des spanischen Unterhauses. Im Jahr 2007 kündigte er seinen Rückzug aus der Politik an und wechselte an die Spitze einer spanischen Stiftung. Marín war verheiratet und hatte zwei Kinder. Am 4. Dezember 2017 erlag er einem Krebsleiden.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Spanien
Kategorie
Politiker
Art
Politiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1949 bis 2017 · im Alter von 68

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