Martin Dibobe
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Benjamin Martin Dibobe, ursprünglich Quane a Dibobe (* 31. Oktober 1876 in Bonapriso, Kamerun; † nach 1922 vermutlich in Liberia) war ein Zugführer kamerunischer Herkunft und Bürgerrechtler zur Kaiserzeit in Berlin. Als Kontraktarbeiter aus Kamerun angeworben, wurde er Ausstellungsobjekt bei einer Völkerschau bei der Berliner Gewerbeausstellung 1896. Anschließend entschied er sich, in Berlin zu bleiben. Nach einer Schlosserlehre und der Mithilfe beim Bau der Berliner Hochbahn begann er eine Lehre als Zugführer. Nach seiner Anstellung stieg er bald zum Zugführer 1. Klasse auf. Politisch engagierte sich Dibobe für die Rechte von Schwarzafrikanern. Vermehrte Bekanntheit verschaffte ihm seine daraufhin entstandene Dibobe-Petition. Aufgrund dieses Engagements verlor er seine Stelle als Zugführer. 1922 beschloss er, mit seiner Familie nach Afrika zurückzukehren, und reiste zu diesem Zweck allein nach Kamerun, das nun unter französischer Kontrolle stand. Die Franzosen, die befürchteten, dass er einen Aufstand zugunsten der Deutschen anzetteln würde, verweigerten ihm die Einreise. Ihm blieb deshalb nichts anderes übrig, als nach Liberia weiterzureisen. Zu diesem Zeitpunkt verliert sich jede Spur von ihm, aber es ist wahrscheinlich, dass er in Liberia starb. Seit 2016 wird mit einer Berliner Gedenktafel am Haus Kuglerstraße 44 an ihn erinnert.
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Score-Aufschlüsselung
Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.
Quellen
- Martin DibobeGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org
- Martin DibobeGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · en.wikipedia.org
- Martin DibobeGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · fr.wikipedia.org