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Maurice Françon

Frankreich · Wissenschaftler · Lebte 1913 bis 1996 · im Alter von 83

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Maurice Françon (* 15. Juni 1913 in Paris; † 11. August 1996 in Sallanches) war ein französischer Physiker und Spezialist für Optik.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Fotos 1

Auszeichnungen

C.E.K. Mees Medal1981
Prix Félix-Robin1962
Officer of the French Order of Academic Palms
Knight of the National Order of Merit
Knight of the Legion of Honour

Zur Person

Maurice Françon (* 15. Juni 1913 in Paris; † 11. August 1996 in Sallanches) war ein französischer Physiker und Spezialist für Optik. Sein Vater stammte aus Lyon, war mit Édouard Herriot verwandt, war Chemieingenieur im Labor von Gabriel Lippmann an der Sorbonne und gründete später eine Firma, die Autos in Handarbeit herstellte vor dem Aufkommen der Fließbandproduktion. Françon studierte nach dem Erhalt des Physik-Lizenziats an der Sorbonne ab 1937 an der École supérieure d'optique (SupOptique) mit dem Diplomingenieurs-Abschluss 1938. Im Zweiten Weltkrieg war er kurz Soldat und dann im Labor von SupOptique in Saint-Cyr-sur-Mer und nach der Befreiung wieder in Paris. Damals befasste er sich unter Leitung von Albert Arnulf (1898-1984) besonders mit physiologischer Optik. 1945 wurde er bei Pierre Fleury (1894-1976) an der Sorbonne mit einer Arbeit über den Sehsinn bei Vorhandensein sphärischer Aberrationen promoviert (Vision dans un instrument entaché d'aberration sphérique). Danach lehrte er an der SupOptique, wurde 1954 Professor ohne Lehrstuhl an der Sorbonne und 1959 Professor. Als ein Teil der SupOptique 1967 nach Orsay zog, gründete er ein eigenes Labor in Paris in einer Kollaboration mit der Universität Paris VI, das schließlich im Institut für Festkörperphysik der Universität aufging. Er befasste sich insbesondere mit Mikroskopie (Phasenkontrastmikroskopie, Polarisationsmikroskop u. a.). Dabei arbeitete er viel mit Biologen zusammen, zum Beispiel mit dem mit ihm befreundeten Direktor des Institut Pasteur. 1962 erhielt er den Prix Félix Robin und 1981 die Mees Medal. Er erhielt den Grand Prix des techniques der Stadt Paris.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1913 bis 1996 · im Alter von 83

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