Maurice Garçon

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Lebte 1889–1967, im Alter von 78France
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  • Epoche
    1889–1967
    Alter 78
  • Auszeichnungen
    4
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Zusammenfassung
Aktualisiert 25.06.2026

Maurice Garçon (* 25. November 1889 in Lille; † 29. Dezember 1967 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Rechtsanwalt, Historiker und Mitglied der Académie française. Garçon, Sohn eines Juristen, studierte Rechtswissenschaften und trat der Anwaltskammer von Paris bei. Er machte sich als Strafverteidiger und als Anwalt bei literarischen Prozessen einen Namen. Beispielsweise vertrat er die Académie Goncourt (die den bekannten Literaturpreis Prix Goncourt vergibt). Zu seinen Mandanten gehörten unter anderem Henri Georges Girard und René Hardy. Ein weiterer bekannter Fall war der Prozess um das Erbe des Malers Pierre Bonnard 1952. Im ersten Jahr von dessen Untersuchungshaft – von Juli 1964 bis September 1965 – war Garçon Anwalt des später als Mörder des 11-jährigen Luc Taron zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilten Lucien Léger. Sein literarisches Schaffen umfasst mehrere Werke über Zauberei, Geschichte und die juristische Redegewandtheit. Am 4. April 1946 wurde Garçon in die Académie française aufgenommen.

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