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Michel Foucault

Frankreich · Akademiker · Lebte 1926 bis 1984 · im Alter von 57

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Michel Foucault [miˈʃɛl fuˈko] (* 15. Oktober 1926 in Poitiers als Paul-Michel Foucault; † 25. Juni 1984 in Paris) war ein französischer Philosoph. Ab 1970 bis zu seinem Tod war Foucault Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte der Denksysteme am Collège de France in Paris.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

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1984Gestorben25. Juni 1984“One can say that the author is an ideological product, since we represent him as the opposite of his historically real function.”Eigene Worte"What is an author?" (1984)

1982“I don't feel that it is necessary to know exactly what I am. The main interest in life and work is to become someone else that you were not in the beginning.”Eigene Worte25. Oktober 1982Truth, Power, Self : An Interview with Michel Foucault (25 October 1982)

“I'm very proud that some people think that I'm a danger for the intellectual health of students.”Eigene Worte25. Oktober 1982Truth, Power, Self : An Interview with Michel Foucault (25 October 1982)

“Well, if identity is only a game, if it is only a procedure to have relations, social and sexual-pleasure relationships that create new friendships, it is useful.”Eigene WorteJuni 1982"Sex, Power, and the Politics of Identity", interview in The Advocate, June 1982, as translated in Ethics, Subjectivity and Truth (1994),

1972“Do not ask who I am and do not ask me to remain the same: leave it to our bureaucrats and our police to see that our papers are in order.”Eigene WorteThe Archaeology of Knowledge (1972), tr. A. M. Sheridan Smith (New York: Pantheon)

1970“Truly to escape Hegel involves an exact appreciation of the price we have to pay to detach ourselves from him.”Eigene WorteDiscourse on Language, Inaugural Lecture at the Collège de France, 1970-1971. tr. A. M. Sheridan Smith

1926Geboren15. Oktober 1926

Fotos 8

In ihren eigenen Worten 10

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Michel Foucault
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10 Aussagen, neueste zuerst
  1. One can say that the author is an ideological product, since we represent him as the opposite of his historically real function.

    1984, "What is an author?" (1984), Eigene Worte

  2. I don't feel that it is necessary to know exactly what I am. The main interest in life and work is to become someone else that you were not in the beginning.

    25. Okt. 1982, Truth, Power, Self : An Interview with Michel Foucault (25 October 1982), Eigene Worte

  3. I'm very proud that some people think that I'm a danger for the intellectual health of students.

    25. Okt. 1982, Truth, Power, Self : An Interview with Michel Foucault (25 October 1982), Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Im Umfeld

Vater: Paul Foucault

Zur Person

Michel Foucault [miˈʃɛl fuˈko] (* 15. Oktober 1926 in Poitiers als Paul-Michel Foucault; † 25. Juni 1984 in Paris) war ein französischer Philosoph. Ab 1970 bis zu seinem Tod war Foucault Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte der Denksysteme am Collège de France in Paris. In seinen Werken widmete er sich neben philosophischen auch historischen, psychologischen und später vermehrt politischen Fragen. Dabei ging es ihm um die kritische Betrachtung bestimmter Rationalitäten und Grunderfahrungen, die in den westlichen Gesellschaften der Gegenwart problematisiert - d. h. zu Objekten des Wissens und der Wahrheit - werden. Insbesondere in den 1960er Jahren verwendete er hierzu eine historische Methode zur Erforschung gesellschaftlicher Diskurse, die Wissensarchäologie. Üblicher ist die Bezeichnung Diskursanalyse. Mit dem Beginn der 1970er Jahre wendete sich Foucault in seinen Arbeiten zunehmend der Untersuchung den Wirkungsweisen von Macht zu. 1961 erschien Foucaults erste größer angelegte Studie Folie et déraison. Histoire de la folie à l’âge classique (deutsch Wahnsinn und Gesellschaft). In dem über 500 Seiten umfassenden Werk, das zugleich seine Doktorarbeit war, beschäftigte er sich intensiv mit der Thematisierung und Problematisierung des Wahnsinns in den modernen abendländischen Vernunftgesellschaften. Erstmals größere internationale Aufmerksamkeit erlangte er fünf Jahre darauf, im Jahre 1966, mit der Veröffentlichung seines Buchs Die Ordnung der Dinge (französisch Les Mots et les Choses). Es folgten weitere Veröffentlichungen: 1969 erschien Archäologie des Wissens, 1975 sein Buch mit dem Titel Überwachen und Strafen (im Original Surveiller et punir) sowie im Jahre 1976 der erste Band seiner letzten großen Studie Sexualität und Wahrheit (französisch Histoire de la sexualité). Nach einer längeren Unterbrechung seiner Veröffentlichungstätigkeit erschienen im Jahre 1984, kurz vor seinem Tod, der zweite und dritte Band von Sexualität und Wahrheit. Im selben Jahr starb Foucault mit 57 Jahren an den Folgen einer AIDS-Erkrankung im Pariser Krankenhaus Hôpital de la Salpêtrière. Besonders in seinen späteren Arbeiten führte er zahlreiche, der Machtanalyse gewidmete Konzepte und Verfahren ein. Seine Arbeiten verstand er dabei als „Werkzeugkisten“. Zu solchen „Werkzeugen“ zählen beispielsweise die an Friedrich Nietzsche angelehnte, gegenwartskritische Methode der Genealogie, der insbesondere für die Erforschung von Machtstrategien geprägte Begriff des Dispositivs und das Konzept der modernen Gouvernementalität. Foucault gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Er wird häufig dem Poststrukturalismus zugeordnet, wenngleich er solchen Versuchen der Systematisierung seines Werkes zeitlebens ablehnend gegenüberstand.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1926 bis 1984 · im Alter von 57

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