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Moana Pozzi

Italien · Schauspieler · Lebte 1961 bis 1994 · im Alter von 33

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Anna Moana Rosa Pozzi (* 27. April 1961 in Genua; † 15. September 1994 in Lyon, Frankreich) war eine italienische Schauspielerin und Pornodarstellerin. Sie begann ihre Filmkarriere 1981 und spielte kleine Rollen in Kino- und Fernsehfilmen.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1994Gestorben15. September 19941993EurotrashSerieDaddy, Don't BlushFilm, 1993Anna Venturini1991L'odisseaSerie, Penelope1989Diva Futura - L'avventura dell'amoreFilmEcstasyFilm, 1989Writer1988Summer TemptationsFilm, Vanessa1987I vizi segreti degli italiani quando credono di non essere vistiFilm1986Ginger and FredFilm, Girl with Elegant Man (uncredited)1985FirefightersFilm, Amalia Ruoppolo1984Tit for TatFilm1983Christmas HolidaysFilm, LuanaLady FootballFilm, 1983adescatrice1982Long Live the SealFilm, ragazza in treno senza bigliettoVieni avanti cretinoFilm, 1982Accompagnatrice nella ditta di elettronica1981MiracoloniFilmThe Traveling CompanionFilm, 1981Francesca1961Geboren27. April 1961

Fotos 1

Filmografie 18

DBDaddy, Don't BlushAnna Venturini1993
ECEcstasyWriter1989
DADiva Futura - L'avventura dell'amore1989
STSummer TemptationsVanessa1988
IVI vizi segreti degli italiani quando credono di non essere visti1987
GFGinger and FredGirl with Elegant Man (uncredited)1986 · ★ 6,9
MDMixed DoubleVirginia1986
FIFirefightersAmalia Ruoppolo1985 · ★ 5,8
TTTit for Tat1984
CHChristmas HolidaysLuana1983 · ★ 6,2
EBEscape from the BronxJuana1983 · ★ 4,9
LFLady Footballadescatrice1983
KFKilling of the FleshMartine1983
TPTalcum PowderRagazza nuda in piscina1982 · ★ 6,8
LSLong Live the Sealragazza in treno senza biglietto1982
VCVieni avanti cretinoAccompagnatrice nella ditta di elettronica1982 · ★ 6,9
TCThe Traveling CompanionFrancesca1981
MIMiracoloni1981

83 Credits erfasst

Fernsehen 3

TSTV Story Superstar2020
EUEurotrash1993
LOL'odisseaPenelope1991

Im Umfeld

Geschwister: Baby Pozzi

Zur Person

Anna Moana Rosa Pozzi (* 27. April 1961 in Genua; † 15. September 1994 in Lyon, Frankreich) war eine italienische Schauspielerin und Pornodarstellerin. Sie begann ihre Filmkarriere 1981 und spielte kleine Rollen in Kino- und Fernsehfilmen. Im gleichen Jahr spielte sie auch (ohne Namensnennung) zum ersten Mal in einem Pornofilm (Valentina, ragazza in calore) mit. 1986 hatte sie (ohne Erwähnung im Abspann) einen kleinen Auftritt in Federico Fellinis Film Ginger und Fred. Kurz darauf lernte sie die ungarisch-italienische Pornodarstellerin Ilona Staller (Cicciolina) kennen und begann, wieder in Pornofilmen mitzuspielen, dieses Mal unter ihrem richtigen Namen. Durch zahlreiche Auftritte im italienischen Fernsehen wurde sie zu Beginn der 1990er-Jahre rasch zum landesweiten Star, dessen Popularität sogar die Cicciolinas übertraf. In ihrer 1991 erschienenen Autobiografie La filosofia di Moana (Die Philosophie Moanas) gab sie an, zahlreiche Affären und sexuelle Begegnungen mit wichtigen Männern gehabt zu haben, nannte aber keine Namen. Auch der frühere Ministerpräsident Bettino Craxi soll zu diesen Männern gehört haben. Zusammen mit Ilona Staller gründete sie 1991 die kurzlebige italienische Partei Partito dell’Amore (Partei der Liebe), zu deren Programm die Legalisierung von Bordellen, eine bessere sexuelle Aufklärung und die Schaffung von „Liebesparks“ gehörten, die aber bei den Wahlen 1992 scheiterte. 1993 trat sie nochmals bei Lokalwahlen in Rom an, scheiterte aber erneut. Im Alter von 33 Jahren starb sie 1994 in Lyon an Leberkrebs. Ihr Tod in diesem jungen Alter und die Tatsache, dass ihre Krebserkrankung zuvor völlig unbekannt war, ließen Zweifel an der Wahrheit der Meldung ihres Todes aufkommen. Es kamen Gerüchte auf, sie sei in Wahrheit an AIDS gestorben oder sei ganz im Gegenteil noch am Leben und habe ihren Tod nur vorgetäuscht, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen und ein neues zu beginnen. Es wurde spekuliert, sie habe aufgrund des sich zu dieser Zeit abzeichnenden politischen Wandels in Italien (erstmalige Wahl Silvio Berlusconis zum Ministerpräsidenten) Erpressungen oder Peinlichkeiten wegen ihrer zahlreichen Affären mit (ungenannten) einflussreichen Männern vermeiden wollen. Dass anscheinend niemand außer Familienangehörigen ihre Leiche gesehen hatte und dass die Familie sich nach dem Tod in Widersprüche verwickelte, gab diesen Gerüchten zusätzlich Nahrung. 1999 kam der italienische Spielfilm Guardami heraus, der auf Moana Pozzis Leben basierte. Am 12. September 2005 gab der italienische Staatsanwalt Attilio Pisani bekannt, dass die Ermittlungen zu ihrem Tod wiederaufgenommen würden, da es im offiziellen Bericht über ihren Tod viele Fehler und Ungereimtheiten gebe. Im Dezember 2005 wurde in der italienischen Fernsehsendung Chi l’ha visto? zum ersten Mal das offizielle Sterberegister des Friedhofs in Lyon mit dem exakten Todesdatum Moana Pozzis sowie die Einäscherungsbestätigung gezeigt. Interviews mit ihrer Familie und ihrem lange Zeit geheim gehaltenen Ehemann Antonio Ciesco bekräftigten die Umstände ihres Todes. Im Februar 2006 gab Simone Pozzi (* 11. März 1979) bekannt, dass er nicht wie bisher geglaubt der jüngere Bruder Moana Pozzis sei, sondern in Wahrheit ihr Sohn. In der Netflix-Miniserie Supersex (2024) wurde Pozzi von der Schauspielerin Gaia Messerklinger dargestellt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Italien
Kategorie
Schauspieler
Art
Schauspieler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1961 bis 1994 · im Alter von 33

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