Muhammad ʿImāra

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Lebte 1931–2020, im Alter von 89Egypt
EgyptÄgyptenSchriftstellerSchriftsteller / Autor
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  • Epoche
    1931–2020
    Alter 89
Zusammenfassung
Aktualisiert 26.08.2026

Muhammad ʿImāra (arabisch محمد عمارة, DMG Muḥammad ʿImāra, auch Muhammad ʿAmāra oder ʿAmmāra transkribiert, geb. 8. Dezember 1931; gest. 28. Februar 2020) war ein neo-muʿtazilitischer ägyptischer Intellektueller und einer der produktivsten arabischen Autoren zu islamischen Themen in den 1990er und 2000er Jahren. Er verfasste mehrere Bücher zur Muʿtazila und zur Islamischen Philosophie und befasste sich in den 1960er Jahren intensiv mit den politischen Lehren von Averroes, mit deren Hilfe er das arabische Denken erneuern wollte. Außerdem betätigte er sich als Herausgeber muʿtazilitischer Texte. Seit dem Ende der sechziger Jahre versuchte ʿImāra einen Mittelweg zwischen westlich-modernistischer und konservativ-islamischer Richtung zu gehen. Sich selbst bezeichnete er dabei als „rationalistischen Salafiten“. Während er in dieser Zeit linke Positionen vertrat, wurde er danach zu einem überzeugten Anti-Marxisten. Während der 1990er und frühen 2000er Jahre war er sehr präsent als Kolumnist in den ägyptischen Zeitungen. Hierbei kritisierte er häufig säkularistische Intellektuelle.

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