Nicolay Milberg Stang, allgemein bekannt als Nic. Stang, (* 21. April 1908 in Kristiansand; † 15. Juli 1971 in Rostock) war ein norwegischer klassischer Philologe, Kunsthistoriker, Verlagslektor und Publizist. Nach dem Magistertitel in Latein führte ihn sein Interesse an populärwissenschaftlichen Themen zum Verlag von Johan Grundt Tanum, wo er zunächst antike Texte in Übersetzungen herausgab und dann dreißig Jahre lang als Hauptlektor beschäftigt war. Zusammen mit seiner Ehefrau Ragna Thiis Stang veröffentlichte er Studien über Politik und Kunst der florentinischen Renaissance. Während des Krieges war er im Konzentrationslager Grini inhaftiert. 1947 übernahm er die Chefredaktion der neu gegründeten literarischen Monatszeitschrift Vinduet. Er verfasste Lehrbücher für das Gymnasium, ein vierbändiges Konversationslexikon, eine Biografie von Edvard Munch, einige Essaybände und Zeitungskolumnen im Arbeiderbladet und im Dagbladet. Alle seine Bücher und Artikel veröffentlichte er als Nic. Stang – mit einem Punkt nach dem abgekürzten Vornamen Nicolay. Seine Polemik gegen die NATO und gegen Atomwaffen machte ihn in der DDR und in Bulgarien zu einem gern gesehenen Gast. Er starb während eines Besuchs der Ostseewoche in Rostock, wo im Folgejahr eine Straße nach ihm benannt wurde. Er hatte nie ein akademisches Amt inne, wurde aber 1964 von der norwegischen Regierung durch ein Staatsstipendium geehrt.
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Quellen
- نيك. ستانجGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · arz.wikipedia.org
- Nic. StangGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org
- Nic. StangGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · en.wikipedia.org
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