Otto Kalischer

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Lebte 1869–1942, im Alter von 73
  • Epoche
    1869–1942
    Alter 73
Zusammenfassung
Aktualisiert 20.08.2026

Otto Kalischer (* 23. April 1869 in Berlin; † 14. August 1942 ebenda) war ein deutscher Neurologe und Anatom. Kalischer wurde 1869 als Sohn des Arztes Adolf Kalischer (1833–1893) und dessen Frau Clara, geb. Franck, (* 1833, † nach 1921) in Berlin geboren. Er hatte zwei Geschwister, Georg und Else, später verheiratete Beer. Sein Cousin Siegfried Kalischer, war ebenfalls Nervenarzt. Otto Kalischer erlangte 1886 die Hochschulreife am Berliner Gymnasium zum Grauen Kloster und studierte danach in Berlin, Göttingen und Freiburg Medizin. An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg legte er im Wintersemester 1890/91 sein Staatsexamen ab und wurde dort Ende des Jahres 1891 mit seiner Arbeit „Über die Nierenveränderungen des Scharlach“ promoviert. Diese Dissertation reichte er als Assistenzarzt am Landkrankenhaus zu Hanau ein, wo er seit Mai 1891 und auch nach seiner Promotion tätig war. Seit 1895 arbeitete Kalischer im Anatomischen Institut Heinrich Wilhelm Waldeyers an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und war Mitglied der Berliner medicinischen Gesellschaft. (seit 1893). Kalischer führte experimentelle Studien mit Hunden, Affen und Papageien durch. Im Jahr 1900 erschien seine Monografie über Urogenitalmuskulatur, die häufig zitiert wurde.

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