Otto Rehhagel

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Geboren 1938 · Alter 88Germany

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  • Alter
    88
    Geboren 1938
  • Bekannt für
    King Otto
    2021
Zusammenfassung
Aktualisiert 07.09.2026

Otto Rehhagel (* 9. August 1938 in Essen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtrainer und -spieler. Er gehört zu den erfolgreichsten Trainern des deutschen Fußballs. Als Spieler begann er in seiner Heimatstadt bei den Vereinen TuS Helene 1928 Essen und Rot-Weiss Essen, bei denen er sich einen Namen als kompromissloser Verteidiger machte. Als die erste Saison der Bundesliga startete, wechselte er 1963 zu Hertha BSC und spielte danach am längsten in seiner Laufbahn beim 1. FC Kaiserslautern. Bis 1972 absolvierte Rehhagel in der Bundesliga insgesamt 201 Spiele und erzielte dabei 23 Tore. In den 1980er und 1990er Jahren gehörte Otto Rehhagel zu den erfolgreichsten deutschen Vereinstrainern. Die Mannschaft von Werder Bremen, die Rehhagel nach einigen kurzen Stationen von 1981 bis 1995 zum zweiten Mal trainierte, wurde 1988 und 1993 Deutscher Meister, viermal Vizemeister, gewann den DFB-Pokal 1991 und 1994 sowie den Europapokal der Pokalsieger 1992. Beim FC Bayern München war Rehhagel während der Saison 1995/96 angestellt. Er führte die Bayern in die Endspiele des UEFA-Pokals gegen Girondins Bordeaux, wurde aber wenige Tage vor dem ersten Finale wegen Erfolglosigkeit in der Meisterschaft freigestellt; unter seinem Nachfolger Franz Beckenbauer wurden beide Finalspiele und damit der UEFA-Pokal gewonnen. Der anschließend von Rehhagel trainierte Zweitligist 1. FC Kaiserslautern stieg unter seiner Leitung nach einem Jahr wieder in die Bundesliga auf und gewann 1998 als bislang einziger Aufsteiger umgehend die Meisterschaft. Im Sommer 2001 übernahm Rehhagel mit der griechischen Nationalmannschaft zum ersten und einzigen mal eine Länderauswahl. Nachdem das Erreichen der Endrunde der Europameisterschaft 2004 schon als Erfolg gewertet worden war, gelang dort Rehhagels Mannschaft mit dem Titelgewinn eine der größten Überraschungen der europäischen Fußballgeschichte. Nach der Weltmeisterschaft 2010 und 106 Spielen legte er sein Amt als Nationaltrainer nieder. Im Februar 2012 kehrte Rehhagel in die Bundesliga zurück. Bei Hertha BSC wurde er engagiert, um den Verein vor dem Abstieg zu bewahren. Die Hertha stieg nach Relegationsspielen gegen Fortuna Düsseldorf, deren endgültiger Ausgang vor dem DFB-Sportgericht verhandelt wurde, im Mai 2012 ab. Rehhagel führt mit insgesamt 832 betreuten Spielen in über 24 Jahren (1974 bis 2000; 2012) die Rangliste der Bundesliga-Trainereinsätze mit großem Abstand vor Jupp Heynckes an. Auch nach Punkten ist er mit insgesamt 1.382 der erfolgreichste Trainer der Bundesliga-Geschichte. Rehhagel suchte als Trainer meist die Nähe zu den Spielern, wobei er auch besonderen Wert auf deren menschliche Reife legte und deshalb gerne erfahrene Spieler einsetzte. Er stellte sich in schwierigen Zeiten stets vor seine Mannschaft. Unter Sportjournalisten galt er als überheblich und arrogant, da er ihnen oft mangelndes Fachwissen unterstellte. Kritikern seiner häufig als altmodisch empfundenen Taktik entgegnete er: „Modern spielt, wer gewinnt.“

Weitere Details

Teams

Low confidence
  • 1. FC Kaiserslautern
    1965–1972
  • Hertha BSC
    1963–1965
  • Rot-Weiss Essen
    1960–1963
  • Germany Olympic football team
    1960–1960
  • Germany national amateur football team
    1960–1960
  • TuS Helene Altenessen
    1957–1960
19571972
Weitere Details

Saisonstatistik

Low confidence
1965–197214817
1963–1965536
1960–1963903
1960–196020
Weitere Details

Auszeichnungen

Low confidence
  • Order of Merit of North Rhine-Westphalia
  • Officer's Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany
Hier zu finden

Plattformen

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Aufsteigend
59,7
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum7,9
Historisch24,7
Aktuelle Aufmerksamkeit44,0
Quellenzuverlässigkeit65,0
Vollständigkeit75,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen