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Paul Feyerabend

Österreich · Akademiker · Lebte 1924 bis 1994 · im Alter von 70

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Paul Karl Feyerabend (* 13. Januar 1924 in Wien; † 11. Februar 1994 in Genolier im schweizerischen Waadtland) war ein österreichischer Philosoph, der vor allem durch seine Arbeiten zur Wissenschaftsphilosophie bekannt wurde.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1994Gestorben11. Februar 19941991“My life has been the result of accidents, not of goals and principles. My intellectual work forms only an insignificant part of it.”Eigene WorteWho's Who in America (1991)

1975“First-world science is one science among many; by claiming to be more it ceases to be an instrument of research and turns into a (political) pressure group.”Eigene WortePg iii (Intro to the Chinese Edition of AM).

“Without a constant misuse of language, there cannot be any discovery, any progress.”Eigene Wortepg. 27.

“Experience arises together with theoretical assumptions not before them, and an experience without theory is just as incomprehensible as is (allegedly) a theory without experience.”Eigene Wortepg 151.

“[continued conjecture on empiricism] At this point an "empirical" theory of the kind described becomes almost indistinguishable from a second-rate myth.”Eigene WortePg 44&45

“[Responding to criticism from Dr. Hesse] Voodoo, Dr Hesse's piece de risistance', is case in point. Nobody knows it, everybody uses it as a paradigm of backwardness and confusion.”Eigene WortePg. 50.

1924Geboren13. Januar 1924

Fotos 8

In ihren eigenen Worten 10

,
Paul Feyerabend
,
10 Aussagen, neueste zuerst
  1. My life has been the result of accidents, not of goals and principles. My intellectual work forms only an insignificant part of it.

    1991, Who's Who in America (1991), Eigene Worte

  2. First-world science is one science among many; by claiming to be more it ceases to be an instrument of research and turns into a (political) pressure group.

    1975, Pg iii (Intro to the Chinese Edition of AM)., Eigene Worte

  3. It is clear, then, that the idea of a fixed method, or of a fixed theory or rationality, rests on too naive a view of man and his social surroundings.

    1975, Pg. 27 & 28, italics are Feyerabend's, Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Im Umfeld

Ehepartner: Grazzia Borrini-Feyerabend

Zur Person

Paul Karl Feyerabend (* 13. Januar 1924 in Wien; † 11. Februar 1994 in Genolier im schweizerischen Waadtland) war ein österreichischer Philosoph, der vor allem durch seine Arbeiten zur Wissenschaftsphilosophie bekannt wurde. Seine akademische Laufbahn begann er als Dozent für Wissenschaftsphilosophie an der University of Bristol (1955-1958), danach wechselte er an die Universität von Kalifornien in Berkeley, an der er über drei Jahrzehnte (1958-1989) lehrte. Feyerabend gilt neben Karl Popper, Thomas S. Kuhn und Imre Lakatos als einer der bedeutendsten Wissenschaftsphilosophen des 20. Jahrhunderts. Sein berühmtestes Werk Wider den Methodenzwang erschien 1975. Hier argumentiert er, dass es keine allgemeingültigen methodischen Regeln für wissenschaftliche Untersuchungen gebe, und formuliert stattdessen eine „anarchistische Erkenntnistheorie“ unter dem Schlagwort „Anything goes“. Fragen der Wissenschaftspolitik und des Verhältnisses von Wissenschaft und Politik behandelt er in mehreren Essays und in seinem zweiten Hauptwerk, Erkenntnis für freie Menschen (1978). In späteren Schriften wie Wissenschaft als Kunst (1984), Irrwege der Vernunft (1987) und Vernichtung der Vielfalt (1999 posthum veröffentlicht) behandelt er weitere Themen an der Schnittstelle zwischen Geschichte und Philosophie der Wissenschaft, antiker Philosophie, Kunstphilosophie, Politischer Philosophie, Ethik, Medizin und Physik. Sein letztes Werk, die Autobiographie Zeitverschwendung, beendete er auf seinem Sterbebett. Der unvollendete - parallel zur Arbeit an Wider den Methodenzwang angefertigte - Entwurf einer Naturphilosophie wurde 2016 postum veröffentlicht. Dieses Werk enthält Feyerabends Rekonstruktion der Geschichte der Naturphilosophie von der homerischen Zeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ferner wurde ein Teil seiner umfangreichen Korrespondenzen (u. a. mit Karl Popper, Imre Lakatos, Hans Peter Duerr und Hans Albert) nach seinem Tod veröffentlicht.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Österreich
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1924 bis 1994 · im Alter von 70

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