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Pierre Aubenque

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Lebte 1929–2020, im Alter von 91France
  • Wikipedia
    7 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1929–2020
    Alter 91
  • Auszeichnungen
    3
    recognised works
Zusammenfassung
Aktualisiert 24.06.2026

Pierre Aubenque (* 23. Juli 1929 in L’Isle-Jourdain, Département Gers; † 23. Februar 2020 in Versailles) war ein französischer Philosophiehistoriker, der insbesondere als Experte der Aristotelesexegese bekannt war. In seinen Interpretationen antiker Klassiker hat er sich oft mit dem Denken von Martin Heidegger auseinandergesetzt. Aubenque besuchte die Elitehochschule École normale supérieure in Paris (1947–1950), lehrte von 1955 bis 1960 an der Universität Montpellier und von 1960 bis 1964 in Besançon, 1964–66 an der Universität Aix-Marseille, danach von 1966 bis 1969 an der Universität Hamburg. Seit 1969 war er Professor für antike Philosophiegeschichte an der Sorbonne (Universität Paris IV). Außerdem war er gelegentlich bei der European Graduate School (EGS) bei Sommerakademien tätig. Aubenque ist unter anderem für seine Theorie bekannt, dass der von Thomas von Aquin verwendete Analogiebegriff eine Rekonstruktion ist, die sich bei Aristoteles nicht findet. Diese These gilt mittlerweile als umstritten und wurde heftig kritisiert, wie z. B. von André de Muralt. 1972 gab er das bekannte Gespräch zwischen Heidegger und Ernst Cassirer in Davos (die Davoser Disputation) in französischer Übersetzung heraus.

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