Pierre Julien
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Pierre Julien (* 20. Juni 1731 in Saint-Paulien; † 17. Dezember 1804 in Paris) war ein französischer Bildhauer. Nach ersten Stationen in Le Puy-en-Velay (Gabriel Samuel) und der Zeichenschule in Lyon (Antoine-Michel Perrache) wurde er in der Pariser Werkstatt von Guillaume Coustou dem Jüngeren ausgebildet. 1765 belegte er den ersten Platz beim Prix de Rome, woraufhin er bei Louis-Michel van Loo und François Boucher an der Akademie lernen durfte. 1768 bis 1773 war er Stipendiat an der Académie de France à Rome. Nach einem Fehlversuch 1776 wurde er schließlich am 27. März 1779 mit einer Skulptur eines sterbenden Gladiators (Louvre, Inv. Nr. RF 4623) in die Académie royale de peinture et de sculpture aufgenommen. Zur Statuenreihe der Grands Hommes de la France trug er die Figuren von Jean de la Fontaine und Nicolas Poussin bei. Ab 1785 war er für Ausstattung und Dekoration der königlichen Molkerei Marie-Antoinettes im Park von Schloss Rambouillet verantwortlich. 1790 übernahm er die Lehrstelle von van Loo an der École des Beaux-Arts. 1795 wurde er Mitglied des Institut de France und Ritter der Ehrenlegion. Mehrere Ausstellungen seiner Arbeiten im Pariser Salon sind belegt, z. B. verschleiertes Mädchen mit Blumenkrone (1779) und l’Étude (1789). Seinen dauerhaften Nachruhm belegt eine Medaille aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Juliens Kopf im Profil zeigt (Paris, Musée Carnavalet, Inv. Nr. S685).
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Quellen
- Pierre JulienGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · tr.wikipedia.org
- بيير جوليانGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · ar.wikipedia.org
- Pierre JulienGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org
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