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Pierre-Paul Grassé

Frankreich · Wissenschaftler · Lebte 1895 bis 1985 · im Alter von 89

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Pierre-Paul Grassé (* 27. November 1895 in Périgueux; † 9. Juli 1985 im Château de Rouffillac in Carlux) war ein französischer Zoologe und Entomologe. Er war Experte für Termiten. Grassé wurde 1926 an der Universität Montpellier über die Einzeller im Darm von Termiten promoviert.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1985Gestorben9. Juli 19851977Henry Malherbe PrizeAuszeichnung1967Honorary Doctor of the University of Madrid ComplutenseAuszeichnung1935Prix Gadeau de KervilleAuszeichnung1895Geboren27. November 1895

Auszeichnungen

Henry Malherbe Prize1977
Honorary Doctor of the University of Madrid Complutense1967
Prix Gadeau de Kerville1935
Commander of the Legion of Honour
Honorary Doctorate of the University of Basel
Honorary doctors of Ghent University
Honorary Doctorate of Barcelona University
Honorary Doctor of the University of Bonn

Zur Person

Pierre-Paul Grassé (* 27. November 1895 in Périgueux; † 9. Juli 1985 im Château de Rouffillac in Carlux) war ein französischer Zoologe und Entomologe. Er war Experte für Termiten. Grassé wurde 1926 an der Universität Montpellier über die Einzeller im Darm von Termiten promoviert. Ab 1929 war er Professor in Clermont-Ferrand, wo er sich weiter mit Termiten aus Afrika befasste. 1937 wurde er Professor an der Sorbonne und war ab 1941 Nachfolger von Maurice Caullery auf dem Lehrstuhl für Evolution der Lebewesen (Évolution des êtres organisés). Wie seine beiden Vorgänger auf dem Lehrstuhl war er Neo-Lamarckist. Er ist Herausgeber des in Frankreich häufig nur kurz Grassé genannten Traité de zoologie, der ab 1952 in 17 Bänden (teilweise mit mehreren Teilbänden, so dass sie auf 38 Einzelbände kommen) bei Dunod erschien. Er wird auch heute noch in Neubearbeitungen fortgesetzt. Er gab auch ein dreibändiges Kompendium über Termiten heraus (Termitologia 1982, 1983 und 1984). Während seiner akademischen Laufbahn hatte er drei wissenschaftliche Zeitschriften herausgegeben: Arvernia biológica (1932), Insectes Sociaux (1953) und Biología gabonica (1964). Außerdem leitete oder beteiligte er sich an der Redaktion der beiden renommierten Zeitschriften Annales des Sciences naturelles (seit 1939) sowie dem Bulletin biologique de la France et de la Belgique (seit 1955). Auf ihn geht die Gründung des Tropenforschungsinstituts in Makokou in Gabun zurück, das hauptsächlich Primatenforschung dient. Zusammen mit dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS) gründete er ein Zentrum für Elektronenmikroskopie in der Biologie (sein eigenes Institut war 1955 das erste biologische Institut in Frankreich, das ein Elektronenmikroskop erhielt). 1946 wurde er Mitglied der Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique und 1948 der Académie des sciences und war 1967 ihr Präsident. 1939 war er Präsident der Société zoologique de France und 1941 der Société entomologique de France. Er war Kommandeur der Ehrenlegion und vielfacher Ehrendoktor (Brüssel, Basel, Bonn, Gent, Madrid, Barcelona, Sao Paulo).

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1895 bis 1985 · im Alter von 89

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