Plotin

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Lebte 205–270, im Alter von 65
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    205–270
    Alter 65
Zusammenfassung
Aktualisiert 08.06.2026

Plotin (altgriechisch Πλωτῖνος Plōtínos, latinisiert Plotinus; * 205; † 270 auf einem Landgut in Kampanien) war ein antiker Philosoph. Er war der Begründer und bekannteste Vertreter des Neuplatonismus. Seine Ausbildung erhielt er in Alexandria bei Ammonios Sakkas, von dem er maßgebliche Impulse empfing. Ab 244 lebte er in Rom, wo er eine Philosophenschule gründete, die er bis zu seiner tödlichen Erkrankung leitete. Er lehrte und schrieb in griechischer Sprache; seine Schriften waren für den Schülerkreis bestimmt und wurden erst nach seinem Tod einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. In Kreisen der politischen Führungsschicht des Römischen Reichs erlangte er hohes Ansehen. Plotin betrachtete sich nicht als Entdecker und Verkünder einer neuen Wahrheit, sondern als getreuen Interpreten der Lehre Platons, die nach seiner Überzeugung im Prinzip bereits alle wesentlichen Erkenntnisse enthielt. Sie bedurfte aus seiner Sicht nur einer korrekten Deutung mancher strittiger Einzelheiten und der Darlegung und Begründung bestimmter Konsequenzen aus ihren Aussagen. Als Vertreter eines idealistischen Monismus führte Plotin alle Phänomene und Vorgänge auf ein einziges immaterielles Grundprinzip zurück. Das Ziel seiner philosophischen Bemühungen bestand in der Annäherung an das „Eine“, das Grundprinzip der gesamten Wirklichkeit, bis hin zur Erfahrung der Vereinigung mit dem Einen. Als Voraussetzung dafür betrachtete er eine konsequent philosophische Lebensführung, die er für wichtiger hielt als das diskursive Philosophieren.

Voice

In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Plotin

Plotin
sagteundated
It is by participation of species that we call every sensible object beautiful.
"An Essay on the Beautiful" as translated into English by Thomas Taylor (1917)
Plotin
sagteundated
Perhaps, the good and the beautiful are the same, and must be investigated by one and the same process; and in like manner the base and the evil.
"An Essay on the Beautiful" as translated into English by Thomas Taylor (1917)
Plotin
sagteundated
What measures, then, shall we adopt?
"An Essay on the Beautiful" as translated into English by Thomas Taylor (1917)
Plotin
sagteundated
The sensitive eye can never be able to survey, the orb of the sun, unless strongly endued with solar fire, and participating largely of the vivid ray.
"An Essay on the Beautiful" as translated into English by Thomas Taylor (1917)
Plotin
sagteundated
Pleasure and distress, fear and courage, desire and aversion, where have these affections and experiences their seat?
First Tractate : The Animate and the Man, §1
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In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
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