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Benedikt XVI.

Deutschland · Religiöse Persönlichkeiten · Lebte 1927 bis 2022 · im Alter von 95 · auch Vatikanstadt · auch Italien

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Benedikt XVI. (lateinisch Benedictus XVI), bürgerlich Joseph Alois Ratzinger (* 16. April 1927 in Marktl; † 31. Dezember 2022 in der Vatikanstadt), war von seiner Wahl am 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 der 265. Bischof von Rom und damit Papst, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sowie Staatsoberhaupt der Vatikanstadt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2022Gestorben31. Dezember 20222018Honorary CitizenshipAuszeichnung2015Honorary DoctorateAuszeichnung2013Ernannt: Pope emeritusAmt28. Februar 2013 bis 5. Januar 20232010Honorary CitizenshipAuszeichnung2009Honorary CitizenshipAuszeichnung2006Honorary CitizenshipAuszeichnung2005Ernannt: PopeAmt19. April 2005 bis 28. Februar 2013Honorary CitizenshipAuszeichnungHonorary Doctor of Babeș-Bolyai UniversityAuszeichnung2002Ernannt: Cardinal-bishop of OstiaAmt30. November 2002 bis 19. April 2005Ernannt: Dean of the College of CardinalsAmt27. November 2002 bis 19. April 20052000“That the Jews are connected with God in a special way and that God does not allow that bond to fail is entirely obvious.”Eigene WorteOktober 2000God and the World, published October 2000, as reported by National Catholic Reporter.

“Our Christian conviction is that Christ is also the messiah of Israel.”Eigene WorteOktober 2000God and the World, published October 2000, as reported by National Catholic Reporter

1999“Unlimited trust should only be placed in the real Word of the Revelation that we encounter in the faith transmitted by the Church.”Eigene WorteDuring interview by Niels Christian Hvidt in 1999

1998Commander of the Legion of HonourAuszeichnung1996“I think we must reflect more on what democracy in the exercise of authority would mean.”Eigene WorteThe Public Square, by Richard John Neuhaus, First Things 1996

1995Bavarian Maximilian Order for Science and ArtAuszeichnung1994“If the divorced are remarried civilly, they find themselves in a situation that objectively contravenes God's law.”Eigene Worte14. September 1994Letter to bishops, Sept. 14, 1994

Grand Cross 1st class of the Order of Merit of the Federal Republic of GermanyAuszeichnung, 19941993Ernannt: Cardinal-Bishop of Velletri-SegniAmt5. April 1993 bis 19. April 20051988Honorary Doctorate from the Catholic University of LublinAuszeichnungOrder of MinervaAuszeichnung1986“It is deplorable that homosexual persons have been and are the object of violent malice in speech or in action.”Eigene Worte"Letter to the Bishops of the Catholic Church on the Pastoral Care of Homosexual Persons," 1986, as reported by National Catholic Reporter

Honorary Doctorate from the Pontifical Catholic University of PeruAuszeichnung, 19861981Ernannt: Prefect of the Congregation for the Doctrine of the FaithAmt25. November 1981 bis 13. Mai 20051977Ernannt: Cardinal priestAmt27. Juni 1977 bis 5. April 1993Ernannt: Roman Catholic Archbishop of Munich and FreisingAmt24. März 1977 bis 15. Februar 1982Bavarian Order of MeritAuszeichnung1927Geboren16. April 1927

Fotos 12

In ihren eigenen Worten 10

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Benedikt XVI.
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10 Aussagen, neueste zuerst
  1. That the Jews are connected with God in a special way and that God does not allow that bond to fail is entirely obvious.

    Okt. 2000, God and the World, published October 2000, as reported by National Catholic Reporter., Eigene Worte

  2. Our Christian conviction is that Christ is also the messiah of Israel.

    Okt. 2000, God and the World, published October 2000, as reported by National Catholic Reporter, Eigene Worte

  3. Unlimited trust should only be placed in the real Word of the Revelation that we encounter in the faith transmitted by the Church.

    1999, During interview by Niels Christian Hvidt in 1999, Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

Honorary Citizenship, Surberg2018
Honorary Doctorate, Pontifical University of John Paul II2015
Honorary Doctorate, Academy of Music in Kraków2015
Honorary Citizenship, Natz-Schabs2011
Honorary Citizenship, Freising2010
Honorary Citizenship, Introd2009
Honorary Citizenship, Brixen2008
Honorary Citizenship, Altötting2006
Honorary Citizenship, Traunstein2005
Honorary Doctor of Babeș-Bolyai University2005
Honorary Doctor of the University of Wrocław2000
Commander of the Legion of Honour1998
Bavarian Maximilian Order for Science and Art1995
Grand Cross 1st class of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany1994
Order of Karl Valentin1989
Honorary Doctorate from the Catholic University of Lublin1988
Order of Minerva1988
Honorary Doctor of the Catholic University of Eichstätt-Ingolstadt1987
Honorary Doctorate from the Pontifical Catholic University of Peru1986
Bavarian Order of Merit1977
Bayerische Verfassungsmedaille in Gold
Stephanus Award
Honorary Citizenship, Marktl
Honorary Doctorate of the University of Navarre
Order of Merit of the Federal Republic of Germany
Sovereign Military Order of Malta
Decoration of Honour for Services to the Republic of Austria
National Order of Merit
Order of the Southern Cross

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Zur Person

Benedikt XVI. (lateinisch Benedictus XVI), bürgerlich Joseph Alois Ratzinger (* 16. April 1927 in Marktl; † 31. Dezember 2022 in der Vatikanstadt), war von seiner Wahl am 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 der 265. Bischof von Rom und damit Papst, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sowie Staatsoberhaupt der Vatikanstadt. Außerdem war er Theologe, Hochschullehrer und römisch-katholischer Geistlicher. Er war einer der deutschen Päpste und war nach Gregor V. (996-999), Damasus II. (1048) und Viktor II. (1055-1057) der vierte Nachfolger Petri aus Bayern. Benedikt XVI. war einer der wenigen Pontifizes, die von ihrem Amt zurücktraten, und erst der Dritte nach Coelestin V. und Gregor XII., der dies freiwillig tat. Joseph Ratzinger gilt als wichtiger Theologe des 20. und 21. Jahrhunderts und hatte bereits während des Pontifikats Johannes Pauls II. erheblichen Einfluss auf die Kirchenpolitik. 1951 in seiner Heimat Bayern zum Priester geweiht, schlug er eine akademische Laufbahn ein und etablierte sich Ende der 1950er Jahre als hoch angesehener Theologe. Seinen Schriften lagen im Allgemeinen traditionelle katholische Lehren und Werte zugrunde. Beim Zweiten Vatikanischen Konzil wirkte er als theologischer Berater des Kölner Erzbischofs Josef Frings mit, der Mitglied des zehnköpfigen Präsidiums des Konzils war. Ursprünglich liberaler Theologe, vertrat er nach 1968 konservative Ansichten. Nach einer langen Tätigkeit als Theologieprofessor für katholische Dogmatik und Dogmengeschichte an mehreren deutschen Universitäten wurde er 1977 von Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising und zum Kardinal ernannt, eine zu jener Zeit ungewöhnliche Beförderung für jemanden mit wenig pastoraler Erfahrung. 1982 wurde er Kardinalpräfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, eines der wichtigsten Dikasterien der Römischen Kurie. Er galt als einer der einflussreichsten Kardinäle und in theologischen und kirchenpolitischen Fragen als rechte Hand seines Vorgängers Johannes Paul II. und wurde spätestens ab Mitte der 1980er Jahre als eine der führenden intellektuellen Kräfte in der Kirche wahrgenommen. Von 2002 bis zu seiner Wahl zum Papst war er auch Dekan des Kardinalskollegiums. Im Konklave am 18. und 19. April 2005 wurde Joseph Ratzinger zum Papst gewählt und nahm den Namen Benedikt XVI. an. Während seiner Amtszeit setzte er sich für eine Rückbesinnung auf christliche Grundwerte ein, um der zunehmenden Säkularisierung vieler westlicher Länder entgegenzuwirken. Er betrachtete die Leugnung der Objektivität durch den Relativismus und insbesondere die Leugnung moralischer Wahrheiten als das zentrale Problem des 21. Jahrhunderts. Er unternahm eine Pilgerfahrt nach Polen, wo er am 28. Mai 2006 auch die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchte. Benedikt belebte auch eine Reihe von Traditionen wieder, darunter die Erhebung der tridentinischen Messe zu einer prominenteren Position. Er stärkte die Beziehung zwischen der katholischen Kirche und der Kunst, förderte den Gebrauch des Lateins und führte traditionelle päpstliche Gewänder wieder ein. Sein Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs in der römisch-katholischen Kirche in seinen Amtsstationen ist umstritten. Ihm wird vorgeworfen, den sexuellen Missbrauch von Kindern vertuscht und die Interessen von Opfern ignoriert zu haben. In den späteren Jahren seiner Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation und als Papst verschärfte er die Maßnahmen; so wurden die Meldepflicht an die Glaubenskongregation geschärft, die Verjährungsfristen angehoben und mehrere Hundert Täter aus dem Priesterstand entlassen. Benedikt XVI. kündigte am 11. Februar 2013 vor den Kardinälen überraschend seinen Rücktritt zum 28. Februar 2013 an, den er mit seinem fortgeschrittenen Alter begründete. Sein Nachfolger als Kirchenoberhaupt wurde Papst Franziskus am 13. März 2013. Benedikt XVI. zog als emeritierter Papst am 2. Mai 2013 in das Vatikankloster Mater Ecclesiae, wo er, von gelegentlichen Auftritten mit seinem Nachfolger abgesehen, zurückgezogen lebte. Benedikt XVI. war Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Akademien.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Religiöse Persönlichkeiten
Art
Religiöse Persönlichkeit
Status
verstorben
Daten
Lebte 1927 bis 2022 · im Alter von 95

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.