Franziskus

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Lebte 1936–2025, im Alter von 89Argentina
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  • Epoche
    1936–2025
    Alter 89
  • Bekannt für
    Green Street Hooligans
    2005
Zusammenfassung
Aktualisiert 13.08.2026

Franziskus (lateinisch Franciscus; bürgerlich Jorge Mario Bergoglio SJ [berˈgɔʎːo]; * 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien; † 21. April 2025 in der Vatikanstadt) war seit seiner Wahl am 13. März 2013 bis zu seinem Tod im Jahr 2025 der 266. Bischof von Rom und damit Papst, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Souverän der Vatikanstadt. Als Argentinier war Franziskus der erste gebürtige Nichteuropäer im Papstamt seit dem 8. Jahrhundert. Wegen seiner Abstammung hatte er auch die italienische und wegen seines Amtes die vatikanische Staatsbürgerschaft. Er war der erste Papst, der dem Orden der Jesuiten angehörte. Als junger Mann arbeitete Jorge Mario Bergoglio eine Zeit lang als Türsteher und Hausmeister, bevor er eine Ausbildung zum Chemietechniker absolvierte und als Techniker in einem lebensmittelwissenschaftlichen Labor arbeitete. Nachdem er sich von einer schweren Krankheit erholt hatte, fühlte er sich 1958 dazu inspiriert, dem Jesuitenorden beizutreten. 1969 wurde er zum katholischen Priester geweiht, von 1973 bis 1979 war er Provinzoberer der Jesuiten in Argentinien. 1998 wurde er Erzbischof von Buenos Aires und 2001 von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt. Er leitete die argentinische Kirche während der Unruhen im Dezember 2001 in Argentinien. Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. am 28. Februar 2013 wählte ein päpstliches Konklave am 13. März Bergoglio zu seinem Nachfolger. Er wählte Franziskus als seinen päpstlichen Namen zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi. Ihm wurde eine weniger formelle Herangehensweise an das Papsttum zugeschrieben als seinen Vorgängern, zum Beispiel entschied er sich dafür, im Gästehaus Domus Sanctae Marthae zu wohnen anstatt in den päpstlichen Gemächern des Apostolischen Palastes, die von früheren Päpsten genutzt wurden, und er wollte außerhalb des Vatikans beerdigt werden. Franziskus hielt an den Ansichten der Kirche zu Schwangerschaftsabbruch, Zölibat und Frauenordination fest, initiierte jedoch einen Dialog über die Möglichkeit von Diakoninnen. Erstmals eröffnete er mit der Kurienreform 2022 die Möglichkeit, auch Laien zu Präfekten von Dikasterien in der Römischen Kurie zu berufen, ob Mann oder Frau. So wurde 2025 Raffaella Petrini die erste Regierungschefin des modernen Vatikanstaates. Franziskus war ein ausgesprochener Kritiker des unreglementierten Kapitalismus und des Wirtschaftsliberalismus, des Konsumismus und der Überentwicklung. Er setzte sich für Klimaschutz-Maßnahmen gegen die globale Erwärmung ein; ein Schwerpunkt seines Papsttums war die Verkündung der Umwelt-Enzyklika Laudato si’ im Jahr 2015. In der internationalen Diplomatie half er bei der Wiederherstellung voller diplomatischer Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba, unterstützte die Sache der Flüchtlinge während der europäischen und zentralamerikanischen Migrantenkrisen und schloss ein umstrittenes Abkommen mit der Volksrepublik China, um festzulegen, wie viel Einfluss die Volksrepublik bei der Ernennung ihrer katholischen Bischöfe hat. Konservative Katholiken kritisierten Franziskus in vielen theologischen Fragen, insbesondere in Bezug darauf, was sie in seinen Vorschlag in einer Fußnote von Amoris Laetitia hineininterpretieren: dass geschiedene und wiederverheiratete Katholiken zum Empfang der Eucharistie zugelassen werden könnten.

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In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Franziskus

Franziskus
sagte
Proselytism is solemn nonsense, it makes no sense. We need to get to know each other, listen to each other and improve our knowledge of the world around us.
Interviewed in "How the Church will change" by Eugenio Scalfari in La Repubblica (1 October 2013), as translated from Italian to English by
Franziskus
sagte
[[File: Cristo Redentor - Rio.jpg|thumb|right|The Son of God became incarnate to infuse into the human soul the feeling of brotherhood.
Interviewed in "How the Church will change" by Eugenio Scalfari in La Repubblica (1 October 2013), as translated from Italian to English by
Franziskus
sagte
[[File: Thanksgiving chapel interior.jpg|thumb|right|Mystics have been fundamental to the church.
Interviewed in "How the Church will change" by Eugenio Scalfari in La Repubblica (1 October 2013), as translated from Italian to English by
Franziskus
sagte
You ask me if the God of the Christians forgives those who don’t believe and who don’t seek the faith.
As quoted in "Leading Atheist: Pope Francis “Is The Kind Of World Leader We Need”" by Joe Keohane, at Esquire (12 September 2013)
Franziskus
sagte
The Lord created us in His image and likeness, and we are the image of the Lord, and He does good and all of us have this commandment at heart: do good and do not do evil.
As quoted in "Pope at Mass: Culture of encounter is the foundation of peace" at Vatican Radio (22 May 2013)
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Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

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