Radulphus Brito
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Radulphus Brito (* um 1270; † 1320; auch Radulfus Brito, Radulphus Reginaldi Britonis, Raoul le Briton) war ein in Paris wirkender scholastischer Philosoph und Philologe (Grammatiker). Der Zusatz Brito stammt von seiner Herkunft aus der Bretagne und er wurde auch mit Raoul le Briton identifiziert. Brito studierte in Paris mit dem Magister Artium 1296 (eventuell erhielt er ihn auch früher). Er war 1300 bis 1307 Professor in der Artistenfakultät in Paris, studierte zusätzlich Theologie (Magister Theologiae 1311/12) und trat 1311 der Theologischen Fakultät bei. Ab 1315 war er Provisor der Sorbonne. Er gehörte zu den Modistae genannten spekulativen (modistischen) Sprachphilosophen (wie Thomas von Erfurt, Martinus Dacus (Morten Mogensen), Siger von Courtrai und Boetius von Dacien). Diese versuchten aus der Analyse der alltäglichen Sprache metaphysische Schlüsse zu ziehen. Brito befasste sich insbesondere mit Aristoteles (Kommentar zu De Anima, Nikomachische Ethik, Logik), Boethius (De differentiis topicis) und Priscian. Von ihm sind eine Reihe von Handschriften bekannt.
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Score-Aufschlüsselung
Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.
Quellen
- Radulphus BritoGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · sv.wikipedia.org
- Raül el BretóGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · ca.wikipedia.org
- Radulphus BritoGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org
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