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Stimmt etwas nicht?Raila Amollo Odinga (* 7. Januar 1945 in Maseno; † 15. Oktober 2025 in Kochi, Indien; in seinem Heimatland meistens Raila genannt) aus dem Volk der Luo war ein kenianischer Politiker.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Raila Amollo Odinga (* 7. Januar 1945 in Maseno; † 15. Oktober 2025 in Kochi, Indien; in seinem Heimatland meistens Raila genannt) aus dem Volk der Luo war ein kenianischer Politiker. Er starb während einer medizinischen Behandlung in einem Krankenhaus in Kochi, nachdem er bei einem morgendlichen Spaziergang zusammengebrochen war; das Devamatha Hospital erklärte, er habe einen Herzstillstand erlitten und sei um 09:52 Uhr Ortszeit (04:22 UTC) für tot erklärt worden. In den Wochen vor seinem Tod hatte es Spekulationen über seinen Gesundheitszustand gegeben, die Angehörige und Verbündete jedoch zurückgewiesen hatten. Präsident William Ruto würdigte ihn als „Leuchtfeuer des Mutes“ und „Vater unserer Demokratie“, ordnete eine siebentägige Trauerperiode an und kündigte ein Staatsbegräbnis mit militärischen Ehren an. Odinga kandidierte fünfmal erfolglos für das Präsidentenamt und genoss eine leidenschaftliche Anhängerschaft, die ihn u. a. „Baba“ (Vater), „Agwambo“ und „Tinga“ nannte. Er wurde weithin als einer der prägenden Mitbegründer der Mehrparteiendemokratie in Kenia angesehen. International galt er als pan-afrikanistischer Vordenker, der Neokolonialismus kritisierte und afrikanische Einheit sowie Eigenständigkeit betonte. Raila Amollo Odinga war von April 2008 bis April 2013 Ministerpräsident einer großen Koalitionsregierung. Er war Kandidat der Opposition bei der Präsidentschaftswahl 2007. Raila war Sohn des Politikers Jaramogi Oginga Odinga († 1994) und dessen Ehefrau Mary Emma Juma. Sein Vater war unter Jomo Kenyatta Vizepräsident des Landes. Raila Odinga saß schon mit seinem Vater gemeinsam im Parlament, später teilte er sich mit seinem Bruder Oburu Odinga die Parlamentsbank. Bis zum 23. November 2005 war er in der Regierung von Mwai Kibaki Bauminister im Ministry of Roads, Public Works and Housing. Die von Manipulationsvorwürfen überschattete Präsidentschaftswahl vom 27. Dezember 2007, bei der Odinga Amtsinhaber Mwai Kibaki unterlegen war, löste Unruhen in Kenia aus, die schließlich zur Teilung der Macht zwischen Odinga und Kibaki führten. Am 13. April 2008 wurde Raila Odinga zum Ministerpräsidenten ernannt. Nach der verlorenen Wahl 2017 und seinem Rückzug von der Wiederholungswahl im selben Jahr ließ sich Odinga am 30. Januar 2018 von seinen Anhängern zum Präsidenten ausrufen.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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