Ramón Sampedro
Spanien · Schriftsteller · Lebte 1943 bis 1998 · im Alter von 55
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Stimmt etwas nicht?Ramón Sampedro (* 5. Januar 1943 in Porto do Son, Provinz A Coruña; † 12. Januar 1998 in Boiro) war ein spanischer Seemann, der im August 1968 von einer Klippe aus ins Meer sprang und durch die Verletzungen infolge des Aufpralls im seichten Wasser vom Hals abwärts gelähmt war (siehe auch: Tetraplegie).
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Ramón Sampedro (* 5. Januar 1943 in Porto do Son, Provinz A Coruña; † 12. Januar 1998 in Boiro) war ein spanischer Seemann, der im August 1968 von einer Klippe aus ins Meer sprang und durch die Verletzungen infolge des Aufpralls im seichten Wasser vom Hals abwärts gelähmt war (siehe auch: Tetraplegie). Bekannt wurde Sampedro durch seinen jahrelangen Kampf um das Recht auf aktive Sterbehilfe, in welchem er allerdings 1993 eine juristische Niederlage hinnehmen musste. Er starb mit der Hilfe einer Freundin, Ramona Maneiro, die ihm den Suizid durch die Bereitstellung eines Glases Zyankali-Wasserlösung, das Sampedro mit einem Strohhalm austrank, ermöglichte. Dies galt zum Zeitpunkt der Tat als Beihilfe zum Suizid und war strafbar. Erst nach Ablauf der Verjährungsfrist gestand sie im Januar 2005 ihre Tat. Sampedros Todeskampf, der 20 Minuten lang dauerte, wurde auf Video aufgezeichnet. Kurz vor seinem Tod veröffentlichte Sampedro 1996 den Gedichtband Cartas desde el infierno (deutsch Briefe aus der Hölle), den er zum Teil selbst mit dem Mund aufgeschrieben und zum Teil diktiert hatte.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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