Rashid Ahmad Gangohi

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Lebte 1829–1905, im Alter von 76
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  • Epoche
    1829–1905
    Alter 76
Zusammenfassung
Aktualisiert 23.06.2026

Raschīd Ahmad Gangohī (Urdu رشید احمد گنگوهی DMG Rašīd Aḥmad Gangūhī, * 10. Mai 1829; † 11. August 1905) war ein indisch-islamischer Religionsgelehrter, der zusammen mit Muhammad Qāsim Nanautawī das Dār al-ʿulūm in Deoband gründete. Seine Werke verfasste er hauptsächlich in Urdu. Als das bekannteste gilt die Fatwa-Sammlung Fatāwā-yi Rashīdīya. Gangohi orientierte sich an der Tariqa-yi muhammadiya und lehnte den Erwerb westlicher Bildung ab. Obwohl er dem Sufismus nicht abgeneigt gegenüberstand, wurde ihm eine Nähe zum Salafismus und Wahhabismus nachgesagt. In einer Fatwa im Werk Fatāwā-yi Rashīdīya verteidigte er die Ansichten des Muhammad ibn Abd al-Wahhab, wodurch er Kritik von Sufi Orden, insbesondere von der Barelwī-Bewegung auf sich zog. Ahmad Riza Khan Barelwi, der Begründer dieser Bewegung, erklärte 1906 in einer Fatwa, dass die Glaubenslehren und religiösen Praktiken Gangohis von satanischem Charakter seien.

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