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Richard Barry Bernstein

Vereinigte Staaten · Wissenschaftler · Lebte 1923 bis 1990 · im Alter von 66

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Richard Barry Bernstein (* 31. Oktober 1923 in Long Island, New York; † 8. Juli 1990 in Helsinki, Finnland) war ein US-amerikanischer Chemiker, der sich mit chemischer Kinetik beschäftigte und als einer der Begründer der Femtochemie gilt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1990Gestorben8. Juli 19901989National Medal of ScienceAuszeichnungWillard Gibbs AwardAuszeichnung1988Irving Langmuir Award in Chemical PhysicsAuszeichnungWelch Award in ChemistryAuszeichnung1985NAS Award in Chemical SciencesAuszeichnung1981Peter Debye Award in Physical ChemistryAuszeichnung1923Geboren31. Oktober 1923

Auszeichnungen

National Medal of Science1989
Willard Gibbs Award1989
Irving Langmuir Award in Chemical Physics1988
Welch Award in Chemistry1988
NAS Award in Chemical Sciences1985
Peter Debye Award in Physical Chemistry1981
Fellow of the American Physical Society
Fellow of the American Academy of Arts and Sciences

Zur Person

Richard Barry Bernstein (* 31. Oktober 1923 in Long Island, New York; † 8. Juli 1990 in Helsinki, Finnland) war ein US-amerikanischer Chemiker, der sich mit chemischer Kinetik beschäftigte und als einer der Begründer der Femtochemie gilt. 1955 entwickelte er Molekularstrahl-Methoden (molecular beam scattering), um chemische Reaktionen zu untersuchen. Die Verfügbarkeit ultrakurzer Laserpulse ermöglichte die Auflösung der Reaktionen bis in den Femtosekundenbereich. Dabei arbeitete er zuletzt mit Ahmed Zewail zusammen. Mit seinem Doktoranden Robert J. LeRoy entwickelte er 1970 eine Theorie, die Schwingungszustände in Molekülen nahe der Dissoziationsschwelle semiklassisch zu berechnen. Bernstein machte 1943 seinen Bachelorabschluss an der Columbia University und arbeitete dann im Manhattan-Projekt an der Isotopenanreicherung. 1948 wurde er an der Columbia University in Chemie promoviert. Er wurde dort Professor und war Vorstand der Chemie Fakultät. Nach Professuren an der University of Michigan, der University of Texas, der University of Wisconsin-Madison und dem Illinois Institute of Technology wurde er 1983 Professor an der University of California, Los Angeles. Er starb in Helsinki, wo er sich zur Behandlung nach einem Herzanfall auf einer Konferenz in Moskau befand. 1956 wurde er Sloan Research Fellow. Er war Mitglied der National Academy of Sciences (1968), war Fellow der American Physical Society, der American Association for the Advancement of Science und der American Academy of Arts and Sciences (1970). 1989 erhielt er die National Medal of Science. 1988 erhielt er den Welch Award in Chemistry, 1985 den NAS Award in Chemical Sciences und 1989 die Willard Gibbs Medal.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1923 bis 1990 · im Alter von 66

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