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Richard Kadison

Vereinigte Staaten · Akademiker · Lebte 1925 bis 2018 · im Alter von 93

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Richard Vincent Kadison (* 25. Juli 1925 in New York City; † 22. August 2018) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Funktionalanalysis, Operatoralgebren und mathematischer Physik beschäftigte.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2018Gestorben22. August 20182013Fellow of the American Mathematical SocietyAuszeichnung1999Steele Prize for Lifetime AchievementAuszeichnung1985Honorary Doctorate of the University of the Mediterranean - Aix Marseille IIAuszeichnung1969Guggenheim FellowshipAuszeichnung1925Geboren25. Juli 1925

Fotos 1

Auszeichnungen

Fellow of the American Mathematical Society2013
Steele Prize for Lifetime Achievement1999
Honorary Doctorate of the University of the Mediterranean - Aix Marseille II1985
Guggenheim Fellowship1969

Zur Person

Richard Vincent Kadison (* 25. Juli 1925 in New York City; † 22. August 2018) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Funktionalanalysis, Operatoralgebren und mathematischer Physik beschäftigte. Kadison wurde 1950 an der University of Chicago bei Marshall Stone promoviert (Dissertation: A unified representation theory for topological algebra). 1950 bis 1952 war er am Institute for Advanced Study als National Research Fellow. 1952 wurde er Assistant Professor an der Columbia University, wo er dann 1956 Associate Professor und 1960 Professor wurde. Ab 1964 war er Gustave C. Kuemmerle Professor of Mathematics an der University of Pennsylvania. Kadison war lange Zeit ein führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Operatoralgebren, über die er mit John Ringrose eine vierbändige Monographie schrieb. Ein Problem über Operatorenalgebren ist nach ihm und Isadore Singer benannt (Kadison-Singer-Problem, 1959: können reine Zustände abelscher Von-Neumann-Algebren eindeutig auf solche nichtabelscher Von-Neumann-Algebren ausgeweitet werden?). Es fand auch Anwendungen bzw. alternative Formulierungen in sehr verschiedenartigen anderen Gebieten der Mathematik wie der Graphentheorie und wurde 2013 von Daniel Spielman, Nikhil Srivastava und Adam W. Marcus gelöst. Zu seinen Doktoranden zählen James Glimm, Marc Rieffel und Richard Lashof. 1954/5 war er Fulbright Fellow (in Kopenhagen), 1958 bis 1962 Sloan Research Fellow und 1969/70 Guggenheim Fellow. 1987 wurde er Ehrendoktor in Kopenhagen und 1986 in Aix-Marseille. Er war Mitglied der National Academy of Sciences und seit 2018 der American Academy of Arts and Sciences sowie auswärtiges Mitglied der Dänischen und Norwegischen Akademie der Wissenschaften. 1999 erhielt er für sein Lebenswerk den Leroy P. Steele Prize. 1970 war er Gastredner auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Nizza (Mappings of operator algebras). Er war Fellow der American Mathematical Society.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1925 bis 2018 · im Alter von 93

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