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Roger Balian

Frankreich · Wissenschaftler · Geboren 1933 · Alter 93

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Roger Balian (* 18. Januar 1933 in Lyon) ist ein französischer theoretischer Physiker mit armenischen Wurzeln. Balian studierte ab 1952 in Paris an der École polytechnique. Von 1955 bis 1958 war er Ingénieurs des mines (→ Mines ParisTech).

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1977Jean-Ricard PrizeAuszeichnung1966Paul Langevin AwardAuszeichnung1954Henri Poincaré PrizeAuszeichnung1933Geboren18. Januar 1933

Auszeichnungen

Jean-Ricard Prize1977
Paul Langevin Award1966
Henri Poincaré Prize1954
Commander of the French Order of Academic Palms
Officer of the National Order of Merit
Knight of the Legion of Honour

Zur Person

Roger Balian (* 18. Januar 1933 in Lyon) ist ein französischer theoretischer Physiker mit armenischen Wurzeln. Balian studierte ab 1952 in Paris an der École polytechnique. Von 1955 bis 1958 war er Ingénieurs des mines (→ Mines ParisTech). Ab 1956 war er in der Abteilung theoretische Physik am Kernforschungszentrum des Commissariat à l’énergie atomique (CEA) in Saclay, wo er 1979 die Leitung der Abteilung theoretische Physik übernahm und bis 1987 blieb. Ab 1972 war er Dozent und ab 1978 Professor für Physik an der École polytechnique, an der er 1998 emeritierte. Balian war unter anderem Gastprofessor an der Yale University und der University of California, Santa Barbara. Er ist bekannt für Beiträge zur quantenmechanischen Vielteilchentheorie und statistischen Physik (Phasenübergänge, Rolle der Information), befasste sich aber auch mit Grundlagen der Quantenmechanik, Kernphysik, Gittereichtheorien (mit Claude Itzykson), Quantenchaos und semiklassische Methoden und anderen Gebieten der theoretischen Physik bis hin zur Verteilung von Galaxien. In der Vielteilchentheorie arbeitete er in den 1960er Jahren viel mit Claude Bloch und Cyrano de Dominicis. 1952 sagte er die Existenz einer Phase B bei supraflüssigem Helium-3-Isotop voraus. Er war 1972 bis 1980 Direktor für Theoretische Physik an der École de Physique des Houches. Ab 1988 war er Mitherausgeber und 1992 bis 1995 Herausgeber der Europhysics Letters und 1970 bis 1975 Mitherausgeber von Journal of Physics A. Balian ist Mitglied der Académie des sciences, seit 1977 als korrespondierendes und seit 1995 als volles Mitglied. Außerdem ist er Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften von Uppsala und der Armenischen Akademie der Wissenschaften. Er ist wissenschaftlicher Berater des Commissariat à l’énergie atomique (CEA). 1995 bis 2007 war er im wissenschaftlichen Beirat des CEA (und auch in dessen Beirat für militärische Anwendungen). 1997/98 war er Präsident der französischen physikalischen Gesellschaft (Société française de physique). 1954 erhielt er den Prix Henri Poincaré, ebenfalls 1954 den Prix Laplace der Académie des sciences, 1977 den Prix Jean Ricard und 1966 den Prix Paul Langevin der französischen physikalischen Gesellschaft. Er ist Kommandeur des Ordre des Palmes Académiques, Ritter der Ehrenlegion und Offizier des Ordre national du Mérite. Er war 1976 bis 1982 im nationalen Komitee des Centre national de la recherche scientifique (CNRS), 1988 bis 1993 in dessen wissenschaftlichen Rat und 1992 bis 1995 Präsident von deren Unterabteilung Physik.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Frankreich
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
lebend
Daten
Geboren 1933 · Alter 93

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