Sakineh Mohammadi Ashtiani
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Sakineh Mohammadi Ashtiani (* 1967; persisch سکينه محمدي آشتياني Sakineh Muhammedī[-ye] Aschtiānī), kurz auch Sakineh Aschtiani, ist eine iranische Frau aus Ost-Aserbaidschan, die in der Islamischen Republik Iran wegen Ehebruchs und Beihilfe zur Ermordung ihres Ehemanns für schuldig befunden und zum Tod durch Steinigung verurteilt wurde. Ihre für Juli 2010 angesetzte Hinrichtung wurde nach internationalen Protesten zunächst ausgesetzt. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten hat das Oberste Gericht in Teheran die Vollstreckung der Todesstrafe durch den Strang Anfang November 2010 genehmigt. Eine am 9. Dezember 2010 gemeldete Freilassung wurde vom iranischen Sender Press TV auf seiner Internetseite dementiert. Am 17. Januar 2011 wurde von der Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses im iranischen Parlament, Sohre Elahian, mitgeteilt, dass aufgrund des Gnadengesuchs der Kinder von Sakieneh Ashtiani die Strafe in eine zehnjährige Gefängnisstrafe umgewandelt worden sei.
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Quellen
- Sakineh Mohammadi AshtianiGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · vi.wikipedia.org
- سكينه اشتيانىGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · arz.wikipedia.org
- Səkinə Məhəmmədi AştiyaniGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · az.wikipedia.org