Sakya Pandita
Politiker · Lebte 1182 bis 1251 · im Alter von 69
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Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Sakya Pandita Künga Gyeltshen (geb. 1182 in Sakya Dzong; gest. 1251 in Liangzhou) oft nur „Sakya Pandita“ genannt, gehört zu den „Fünf Ehrwürdigen Meistern“, die als eigentliche Gründer der Sakya-Tradition des tibetischen Buddhismus angesehen werden. Zu diesen fünf Meistern zählen neben Sakya Pandita Sachen Künga Nyingpo, Sönam Tsemo, Dragpa Gyeltshen und Chögyel Phagpa. Sakya Pandita war Schüler vieler Lehrer, darunter der fünfte Sakya Thridzin (Thronhalter der Sakya) Dragpa Gyeltshen und der Gelehrte Shakya Shri Bhadra (1127-1225) aus Kaschmir. Er wurde als einer der größten Gelehrten seiner Zeit bekannt und gilt als einer der größten Gelehrten des tibetischen Buddhismus überhaupt. Zusammen mit dem indischen Gelehrten Shakya Shri Bhadra übersetzte er wichtige Texte zur Logik, die in den „neuen Schulen des Buddhismus in Tibet“ (Sarma) ein Standardwerk zu diesem Thema wurden. Auch seine Darlegungen zur „höchsten Sicht“ im Rahmen der Sakya-Lehren sind von großer Bedeutung. Er verfasste unter anderem das Werk Sa skya Legs bshad, eine äußert populäre Sammlung von Sprüchen für den Volksgebrauch. Im Jahr 1247 reiste Sakya Pandita, der inzwischen sechster Sakya Thridzin geworden war, in Begleitung seines Neffen Chögyel Phagpa auf Einladung des Mongolenfürsten Godan Khan nach Lanzhou. Dort entwarf er eine Grammatik für die mongolische Sprache und begann, den Buddhismus im Land zu verbreiten. Seine Verbindung zu den Mongolen war für die politische Situation Tibets von großer Bedeutung. Kurz vor seinem Tod setzte er seinen Neffen Chögyel Phagpa zu seinem Nachfolger als Oberlama von Tibet ein; dieser wurde später von den Mongolen zum Vizekönig über Tibet ernannt. Sakya Pandita starb 1251 in Liangzhou (heute Wuwei in Gansu).
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Politiker, geboren in den 1180er-Jahren 6
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