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Sebastià Alzamora i Martín

Spanien · Schriftsteller · Geboren 1972 · Alter 54

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Sebastià Alzamora i Martín (* 6. März 1972 in Llucmajor, Balearen) ist ein spanischer Schriftsteller, der in katalanischer Sprache schreibt. Er studierte katalanische Philologie an der Universität der Balearen und zog 1995 nach dem Studienabschluss nach Barcelona, wo er seither wohnt und arbeitet.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2023Òmnium PrizeAuszeichnung2011Premi Sant Jordi de novel·laAuszeichnung2008Carles Riba PrizeAuszeichnung2005Premi Josep Pla de narrativaAuszeichnung2002City of Palma AwardAuszeichnung1999Premi Documenta de narrativaAuszeichnung1972Geboren6. März 1972

Fotos 1

Auszeichnungen

Òmnium Prize2023
Premi Sant Jordi de novel·la2011
Carles Riba Prize2008
Premi Josep Pla de narrativa2005
City of Palma Award2002
Premi Documenta de narrativa1999

Zur Person

Sebastià Alzamora i Martín (* 6. März 1972 in Llucmajor, Balearen) ist ein spanischer Schriftsteller, der in katalanischer Sprache schreibt. Er studierte katalanische Philologie an der Universität der Balearen und zog 1995 nach dem Studienabschluss nach Barcelona, wo er seither wohnt und arbeitet. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller arbeitet er für die Universität und andere kulturelle Institutionen. Er ist Mitglied des Institut d'Estudis Balearics. Er arbeitete im Verlag Destino und beim Verlag Moll. Er schreibt zeitweilig Kolumnen in den Tageszeitungen Avui und Ara. 1989 debütierte er mit der Gedichtsammlung Rafel, die im selben Jahr mit dem Preis Salvador Espriu ausgezeichnet wurde. Rafel ist eine lange Elegie in 775 Zehnsilblern mit Reflexionen über den frühen Tod eines jungen Freundes. Die Kritiker zeigten sich erstaunt, wie viel Reife ein so junger Autor an den Tag lege. Im Jahr 1996 folgten drei neue Sammlungen: Formes del Cercle, Apoteosi, mit dem Preis Bartomeu Rosselló-Porcel ausgezeichnet und die zweisprachige Ausgabe El Llinatge mit Übersetzung in die spanische Sprache von Josep Jordana. Als Romanautor debütierte er 1999 mit L'extinció, einem poetischen und experimentellen Roman, der mit dem Premi Documenta ausgezeichnet wurde. Dann folgte Mula morta und 2003 El Benestar, das erste Werk, das in Barcelona spielt und einer seiner bisher größten Erfolge. Mit Crim de sang („Bluttat“) im Jahr 2011, gewann er im Folgejahr den Premi Sant Jordi. Dem Kritiker Melcior Comes nach umspannt Alzamoras Roman „Monster, Maschinen, Fanatiker, aber auch schöne Prinzessinnen und gelehrte engelhaften Wesen, die nicht von dieser Welt sind“, und weiter: „seine eigene gothische oder teologische Weltanschauung [...] und seine eigentümliche Mischung aus Lebensfreude und abscheulichen Geist macht sein Buch erst wirklich attraktiv; seine romantische Wette, das Groteske mit der Suche nach tiefer regender Schönheit zu kombinieren ist ohnehin gelungen.“ Er schrieb auch Erzählungen wie Història vertadera del peix Nicolaus (2003 „Die wahre Geschichte des Fisches Nikolaus“) oder in Sammelbänden mit anderen Schriftstellern.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Spanien
Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
lebend
Daten
Geboren 1972 · Alter 54

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