Sergio Luzzatto
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Sergio Luzzatto (* 2. September 1963 in Genua) ist ein italienischer Historiker. Luzzatto studierte an der Scuola Normale Superiore di Pisa in Pisa und wurde an der Scuola Superiore di Studi Storici (Höhere Schule für Historische Studien) der Universität von San Marino promoviert. Er hatte Lehraufträge an der Universität Genua und der Universität Macerata. Heute ist er Professor für Geschichte der Frühmoderne an der Universität Turin. 2007 veröffentlichte Luzzatto im Corriere della Sera eine positive Vorabrezension zu Ariel Toaffs Buch Pasque di Sange, in dem Toaff anhand von (unter der Folter zustande gekommenen) protokollierten Aussagen von Juden, die 1475 des angeblichen Ritualmords an Simon von Trient beschuldigt wurden, nachzuweisen versuchte, dass diese Rituale von einigen aschkenasischen Juden tatsächlich durchgeführt worden sein könnten. Luzzatto lobte dabei Toaffs „außerordentliche Meisterschaft auf den Gebieten der Geschichte, Theologie und Anthropologie“. Zusätzlich zur frühen Neuzeit beschäftigte sich Luzzatto mit der Französischen Revolution und der neueren italienischen Geschichte. Von 2002 bis 2004 leitete er die Dokumentationsserie Altra Storia (Andere Geschichte), die auf La7 gesendet wurde. Luzzatto wohnt mit seiner Frau und drei Kindern in Ferney-Voltaire.
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Quellen
- Sergio LuzzattoGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · de.wikipedia.org
- Sergio LuzzattoGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · fr.wikipedia.org
- Sergio LuzzattoGeringe Zuverlässigkeitwikipedia · it.wikipedia.org
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