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Siegfried Hecker

Vereinigte Staaten · Wissenschaftler · Geboren 1943 · Alter 83

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Siegfried S. Hecker (* 2. Oktober 1943 in Tomaszew in Polen) ist ein US-amerikanischer Metallurge. Er war von 1986 bis 1997 Direktor des Los Alamos National Laboratory (LANL) und ist Plutonium-Experte. Heckers Eltern stammten aus Sarajewo und wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Polen verlegt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2013AAAS Award for Science DiplomacyAuszeichnung2012Leo Szilard Lectureship AwardAuszeichnung2009Enrico Fermi AwardAuszeichnung2005Fellow of the American Association for the Advancement of ScienceAuszeichnung1994Ted Belytschko Applied Mechanics AwardAuszeichnung1984Ernest Orlando Lawrence AwardAuszeichnung1943Geboren2. Oktober 1943

Fotos 3

Auszeichnungen

AAAS Award for Science Diplomacy2013
Leo Szilard Lectureship Award2012
Enrico Fermi Award2009
Fellow of the American Association for the Advancement of Science2005
Ted Belytschko Applied Mechanics Award1994
Ernest Orlando Lawrence Award1984

Zur Person

Siegfried S. Hecker (* 2. Oktober 1943 in Tomaszew in Polen) ist ein US-amerikanischer Metallurge. Er war von 1986 bis 1997 Direktor des Los Alamos National Laboratory (LANL) und ist Plutonium-Experte. Heckers Eltern stammten aus Sarajewo und wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Polen verlegt. Seinen Vater starb im Krieg an der Ostfront. Er kam mit seiner Mutter, die wieder geheiratet hatte, über Österreich 1956 in die USA. Hecker studierte Metallurgie an der Case Western Reserve University mit Bachelor-Abschluss 1965, Master-Abschluss 1967 und Promotion 1968. Als Post-Doktorand war er am LANL. Ab 1970 war Hecker an den General-Motors-Forschungslaboratorien und dann wieder beim LANL, wo er die Materialwissenschaften leitete und von 1986 bis 1997 Direktor des Labors war. Er setzte sich als Direktor des LANL in den 1990er Jahren für eine Zusammenarbeit mit sowjetischen Kernwaffenspezialisten ein (bekannt als „Lab-to-Lab Cooperation“), um die Sicherheit des sowjetischen nuklearen Arsenals nach dem Ende der Sowjetunion zu gewährleisten. Bis 2005 war er außerdem Senior Fellow des Labors. 2005 war er Gastprofessor an der Stanford University und von 2007 bis 2012 Ko-Direktor des Center for International Security and Cooperation (CISAC) des Freeman Spogli Institute for International Studies (FSI) in Stanford, wo er seitdem ein Senior Fellow Emeritus ist. Er ist weiterhin Professor Emeritus (Forschung) am Department of Management Science and Engineering. Als Metallurge klärte er eine wichtige Frage über die Stabilität bestimmter Gleichgewichtsphasen von Plutoniumlegierungen, nachdem sich in der sowjetischen und amerikanischen Forschung Diskrepanzen ergaben. Er war Berater der Nuclear Threat Initiative (NTI) und besuchte die Nuklearanlage Nyŏngbyŏn in Nordkorea zwischen 2004 und 2010 sieben Mal außerhalb offizieller IAEO-Inspektionen zusammen mit anderen US-Experten, um deren nuklearen Status in Bezug auf das nordkoreanische Atomwaffenprogramm zu bewerten. Hecker berichtete laufend und schrieb abschließend ein Buch (englisch Hinge Points ‚Wendepunkte‘) zu den Erkenntnissen aus seinen Besuchen, siehe Schriften und Werke.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
lebend
Daten
Geboren 1943 · Alter 83

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