Kein freies Foto
Stanislaw Pawlowitsch Michejew
Russland · Wissenschaftler · Lebte 1940 bis 2011 · im Alter von 70
Stanislaw Pawlowitsch Michejew wird in 6 Sprachen etwa 3 Mal am Tag gelesen.
Ein typischer Tag, 30 Tage bis 24. August 2026
Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.
Stimmt etwas nicht?Stanislaw Pawlowitsch Michejew, russisch Станислав Павлович Михеев, englisch Stanislav Mikheyev (* 1940; † 23. April 2011) war ein russischer Physiker. Der Experimentalphysiker beschäftigte sich unter anderem mit Neutrinophysik.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Auszeichnungen
Zur Person
Stanislaw Pawlowitsch Michejew, russisch Станислав Павлович Михеев, englisch Stanislav Mikheyev (* 1940; † 23. April 2011) war ein russischer Physiker. Der Experimentalphysiker beschäftigte sich unter anderem mit Neutrinophysik. Michejew studierte an der Lomonossow-Universität in Moskau, wo er 1965 seinen Abschluss machte. Danach war er Forscher am Lebedew-Institut und ab 1970 am Institut für Kernforschung der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften, wo er 1983 seinen russischen Doktorgrad erhielt. Lange Zeit arbeitete er an Experimenten am Baksan-Teleskop im Kaukasus, einer unterirdischen Szintilliationsdetektor-Anlage, mit dem er u. a. superschwere magnetische Monopole suchte. In den 1990er Jahren arbeitete er am MACRO-Neutrino-Detektor im Gran Sasso d’Italia. 2008 arbeitete er am Baksan-Teleskop, dem Baikal-Neutrino-Teleskop im Baikalsee und dem T2K-Neutrino-Experiment in Japan (in dem Korrelationen über einen 295 km Abstand zwischen Kamioka und Tokai beobachtet werden). Bekannt wurde Michejew für seine Erklärung des Rätsels der solaren Neutrinos 1984/85 mit Alexei Smirnow, aufbauend auf früheren Ideen von Lincoln Wolfenstein (1978), dem nach ihnen benannten MSW-Effekt. Er erklärt das Rätsel der in den Beobachtungen fehlenden Neutrinos von der Sonne mit Neutrino-Oszillationen, die durch Wechselwirkung mit Materie (Elektronen) verstärkt werden. 2006 erhielt er mit Smirnow und Wolfenstein den Bruno-Pontecorvo-Preis und 2008 mit Smirnow den Sakurai-Preis. 2008 erhielt er den Markow-Preis.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Gemeinsamkeiten mit Stanislaw
Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.