Stephen Wiesner
Vereinigte Staaten · Wissenschaftler · Lebte 1942 bis 2021 · im Alter von 78
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Stimmt etwas nicht?Stephen J. Wiesner (* 1942; † 12. August 2021 in Jerusalem) war ein US-amerikanisch-israelischer Physiker, der für seine Beiträge zur Quanteninformationstheorie bekannt wurde. Diese gehörten zu den ersten Arbeiten auf diesem Feld. Wiesner war der Sohn von Jerome Wiesner und seiner Frau Laya, geb. Wainger.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Auszeichnungen
Im Umfeld
Zur Person
Stephen J. Wiesner (* 1942; † 12. August 2021 in Jerusalem) war ein US-amerikanisch-israelischer Physiker, der für seine Beiträge zur Quanteninformationstheorie bekannt wurde. Diese gehörten zu den ersten Arbeiten auf diesem Feld. Wiesner war der Sohn von Jerome Wiesner und seiner Frau Laya, geb. Wainger. Wiesner studierte am Caltech und dann an der Brandeis University und an der Columbia University, wo er 1972 mit einer Dissertation über Elementarteilchenphysik promoviert wurde. Stephen Wiesner führte unter anderem um 1970 das Quanteninformations-Protokoll des Quanten-Geldes und des Conjugate Coding ein, aus dem sich das Konzept des Quantenschlüsselaustauschs entwickelte (BB84-Protokoll). Wie für jede Währung sollte es sehr schwierig sein, gefälschte Banknoten zu erzeugen. Es reicht nicht aus, jedem Geldschein eine eindeutige Seriennummer zu geben, wenn jeder die Nummer lesen und kopieren kann. Es bedürfe einer ausgeklügelten Technologie, um Fälschungen zu vereiteln. Wiesner erkannte, dass die Quantenphysik eine Lösung für das Problem bietet. Sein Schema nutzte ein Merkmal der Quantenmessung aus: Jeder Versuch, den Zustand eines Teilchen zu messen, kann alle Informationen über den Zustand, in dem es sich vor der Messung befand, löschen. Jede von Wiesners hypothetischen Quantenbanknoten würde eine Gruppe von Teilchen in verschiedenen Quantenzuständen enthalten. Diese Partikel würden Bits einer eindeutigen Seriennummer kodieren. Ein Möchtegern-Fälscher müsste jedes Teilchen in der Gruppe messen, ohne es zu stören, um für diese Seriennummer ein Duplikat zu erstellen. Das wäre technisch unvorstellbar. Da sein Manuskript damals nicht zur Veröffentlichung angenommen wurde, wandte er sich in seiner Dissertation einem anderen Thema zuw. In den frühen 1970er Jahren gab Wiesner die Physikforschung abrupt auf. Sein Konzept kursierte nur in Form von Preprints, bis sein Fachartikel nach fast 15 Jahren 1983 veröffentlicht wurde. Das von ihm und Charles Bennett entworfene auf der Quantenverschränkung beruhende Konzept Dichter Kodierung (Superdense oder Dense Coding) wurde von Anton Zeilinger und seiner Gruppe 1996 experimentell demonstriert. 1993 zog Stephen Wiesner nach Israel und wurde Bauarbeiter. Er blieb mit der Quantum Foundations & Information Group an der Universität Tel Aviv affiliiert. 2006 wurde Wiesner mit Charles Bennett und Gilles Brassard mit dem Rank Prize in Optoelectronics ausgezeichnet. 2019 erhielt er mit Bennett, Artur Ekert, Anton Zeilinger und Jian-Wei Pan den Micius Preis.
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Gemeinsamkeiten mit Stephen
Wissenschaftler aus den USA 5
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